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Weiteres Beerenobst

Exotisches Superfood

Beeren gelten aufgrund ihrer vielen Vitamine, Nährstoffe und insbesondere wegen ihrer antioxidativen Eigenschaften als besonders gesundheitsfördernd. Exoten wie Goji (Lycium barbarum), Andenbeere (Physalis), Apfelbeeren (Aronia), Cranberrys (Vaccinium macrocarpon) oder Acerola (Malpighia glabra) haben es in dieser Hinsicht in sich und dürfen sich mit Fug und Recht zu den Superfoods zählen – solchen Lebensmitteln also, die sich durch einen besonders hohen Vitamin- und Vitalstoffgehalt auszeichnen. Exotisches Beerenobst kennen die meisten bisher aber sicher nur aus der Spezialitätenecke in der Obst- und Gemüseabteilung des Supermarktes oder als getrocknete beziehungsweise als Saft verarbeitete Früchte. Doch auch der Anbau dieser Exoten im eigenen Garten gestaltet sich einfacher, als man denken mag, und ist nicht aufwendiger als der von Erdbeeren und Co. Die Super-Beeren aus eigener Ernte können nicht nur direkt vom Strauch genascht werden, sie geben auch gesunden Smoothies, Fruchtsäften, Müslis, Quark oder Joghurt eine besonders frische Komponente.

 

Physalis – Orange-leuchtende Lampions

Exotische Beeren überzeugen nicht nur durch ihre besonderen Inhaltsstoffe, auch geschmacklich und optisch können sie mit dem gängigen Beerenobst locker mithalten. Die Physalis, auch als Andenbeere oder Kapstachelbeere bekannt, dient mit ihrer dekorativen Lampionhülle nicht nur als Zierde auf der Obstschale, sie gibt Nachspeisen und Obstsalaten auch eine herbe, süß-säuerliche Note. Die einjährige, aus den Anden stammende Pflanze kann problemlos auch in unseren Breiten im Freiland kultiviert werden und verspricht eine reiche Ernte. Die Physalis ist recht anspruchslos und gedeiht gut auf herkömmlicher Gartenerde.

 

Goji – Yin und Yang im Einklang

Ähnlich unproblematisch ist der Anbau der vermutlich in China heimischen Goji-Beere. Allerdings tragen die Sträucher des Gemeinen Bocksdorns, wie Goji auch genannt wird, erst nach etwa drei bis vier Jahren die ersten Früchte, die je nach Standort süß, säuerlich oder bitter schmecken können. Die roten Früchte werden meist getrocknet oder gekocht und beispielsweise zu Saft verarbeitet. Nur besonders süße Früchte werden roh verzehrt. In der traditionellen chinesischen Medizin und der chinesischen Küche hat die Goji-Beere einen festen Platz. So wird sie verwendet, um das Yin zu erhöhen und den Körper wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. Die Sträucher des Gemeinen Bocksdorns sind sehr robust und vertragen auch strenge Fröste unbeschadet. Aus diesem Grund werden sie in Europa häufig als Zierpflanze und als Erosionsschutz zur Dammbepflanzung genutzt.

 

Apfelbeeren – Wilde Kraftpakete

Aroniabeeren, die im Deutschen auch häufig Apfelbeeren genannt werden, sind schon lange für ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt, doch erst in den letzten Jahren erfreuen sich die kleinen roten und schwarzen Beeren wachsender Beliebtheit. Im Rohzustand sind die aus hübschen weißen Blüten hervorgehenden Früchte nicht für den Verzehr geeignet. Ihren herb-säuerlichen Geschmack entfalten sie erst im gekochten Zustand. Dann verleihen sie Marmeladen, Gelees, Säften, Weinen und Likören einen kräftigen Geschmack und eine tief-violette Farbe. Der pflegeleichte, winterharte Strauch ist äußerst robust und anspruchslos. Durch seine zarte Blüte und die sattgrünen, lanzettförmigen Blätter hat die Apfelbeere auch einen hohen Zierwert für den heimischen Garten.