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Erdbeeren

 

Frische, duftende Erdbeeren in einer Schale, ein morgenbesonnter Frühstückstisch mit Erdbeermarmelade – die Erdbeere ist der Inbegriff des beginnenden Sommers. Unvergleichlich gut schmecken Erdbeeren aus eigener Ernte, da sie zum perfekten Zeitpunkt geerntet werden können und nicht wie Supermarkterdbeeren dem Stress von Lagerung und Transport ausgesetzt waren. Die Pflanze selbst anzubauen ist einfacher als man annehmen möchte.

Fensterbrett, Balkon oder Garten? Welche Erdbeer-Pflanze ist die richtige für mich?

Wollen Sie Ihre Erdbeeren im Topf halten, dann können Sie bei Gartenliebe im Frühjahr eine entsprechende Pflanze kaufen, die bereits im gleichen Jahr Früchte tragen wird. Es gibt normalwüchsige, Kletter-Erdbeeren oder Hängeerdbeeren. Allen gemein ist, dass sie in einen Topf mit humoser Erde gepflanzt werden wollen und zum Anwachsen jeden Abend kräftig gegossen. Um den Boden locker zu halten, können einige Perlit-Kügelchen beigemischt werden. Die Kletter-Erdbeere braucht eine Rankhilfe, wie zum Beispiel eine Kletterspirale. Für Hängeampeln oder Vertikalgärten eignet sich die Hänge-Erdbeere. Der Vorteil des Anbaus im Topf ist die Lage der Früchte in der Luft. Pflanzt man Erdbeeren im Garten, liegen die Früchte auf der Erde auf und sind somit anfällig für Schädlinge und Fäulnis.

 

Verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Ernten

Bei Gartenliebe haben Sie die Wahl zwischen einmaltragenden und dauertragenden Erdbeeren. Einmaltragende haben, wie der Name schon sagt, nur einmal pro Saison Erntezeit, immertragende Sorten blühen in Schüben, sodass man bis zu vier Ernten im Jahr einbringen kann. Darüber hinaus gibt es die Unterscheidung zwischen reichtragenden und sparsam tragenden Sorten. Warum sollte man sich eine sparsam tragende Erdbeere kaufen, wenn man doch auch viele haben könnte? Ganz einfach: Feinschmecker sagen den sparsam tragenden Sorten einen aromatischeren Geschmack nach. Ein anderes Auswahlkriterium ist der Pflegeaufwand. Wenn man noch nicht so viel Erfahrung mit Erdbeeren hat, ist es besser zu einer robusten Sorte zu greifen, die einem kleine Fehler verzeiht.

 

Erdbeeren im Garten

Erdbeerpflanzen lieben humose und lockere Erde. Dazu mischt man Kübelpflanzenerde, Gartenboden und Kompost und gräbt die Setzlinge an einem sonnigen Standort ein. Sie brauchen 25-30 cm Pflanzabstand und dürfen nicht zu tief eingepflanzt werden. Pflanzen Sie mehrere Reihen, sollten diese 40–50 cm auseinander stehen. Frigopflanzen werden im Frühjahr gepflanzt und im selben Jahr zum ersten Mal geerntet; klassische Setzlinge pflanzt man im Herbst. Gedüngt werden sollten Erdbeeren nur zwei Mal pro Jahr: eine Gabe im Herbst und eine während der Blüte. Nicht zu viel düngen, sonst werden die Früchte zu matschig oder gar schimmlig. Mit Stroh sollte gemulcht werden bevor sich die Fruchtstände mit den unreifen Erdbeeren auf die Erde legen. Nicht zu früh damit beginnen, sonst verhindert das Stroh die Sonneneinstrahlung und somit die Erwärmung des Bodens.

 

Pflege der Erdbeeren

Neben der Strohunterlage für die reifenden Früchte muss man sich für eine gute Ernte auch noch um die Schnecken kümmern, denen die leckeren Erdbeeren auch munden. Absammeln hilft, zum Nachbarn in den Garten werfen nicht. Schnecken sind zwar langsam, aber in ein paar Stunden wieder da. Natürliche Fressfeinde sind zum Beispiel Igel, Kröten, Amseln und Enten. Als Barriere gegen Schnecken eignet sich Gerstensteu oder Sägemehl. Schneckenzäune halten unter Umständen auch Kröten ab. Hat man genug Platz, kann man Studentenblumen pflanzen. Die Schnecken fressen diese lieber als die Erdbeeren.

Erdbeeren können auch Sonnenbrand bekommen. Er tritt dann auf, wenn die reifenden Früchte nach einer längeren Kälteperiode mit trübem Wetter plötzlich der vollen Sonne ausgesetzt sind. Die Stellen werden dann weiß, blasig und matschig. Dagegen hilft eine Vliesabdeckung am Tag des Wetterwechsels.