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Bambus 'Rufa'

Fargesia rufa

Bambus 'Rufa'

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Produktbeschreibung & Pflegehinweise

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Beschreibung

IndividualtextBambus 'Rufa'

Die Sorte Fargesia rufa ist ein Bambus, wie er im Buche steht. In seiner Heimat China wächst er in hochgelegenen Laub- und Nadelwäldern und ist eine beliebte Futterpflanze von Pandabären. Da er zu den starkwüchsigen Bambusarten gehört und zweimal im Jahr austreibt, ist es auch nicht weiter schlimm, wenn er gefressen wird. Ohne seinen natürlichen Fressfeind kann 'Rufa' in Mitteleuropa bis zu 3 Meter Höhe erreichen. Dank seines kompakten und sehr dichten Wuchses ist der Fargesia rufa sehr gut schnittverträglich und somit auch für Formschnitt geeignet. Er eignet sich ideal als Hecke, da sein Blattwerk einen absoluten Sichtschutz bietet. Da er keine Wurzelausläfer bildet, kann Fargesiaauch als Kübelpflanze oder Solitär eingesetzt werden. Eine Rhizomsperre ist in diesem Fall nicht notwendig. Bambus 'Rufa' bevorzugt einen durchlässigen Boden, am liebsten wird er in Bambuserde gesetzt. Sein Standort kann sonnig bis halbschattig sein, eine etwas höhere Luftfeuchtigkeit wäre ebenfalls ideal. Die sattgrünen, glänzenden Blätter rollen sich auch in der vollen Sonne nicht so leicht ein, wie es bei anderen Bambusarten vorkommt. Zudem ist der Bambus frosthart, sodass man sich auch im Winter an seinen feinen bläulich grünen bis gelben, leicht überhängenden Blätterwerk erfreuen kann. Die roten Halmscheiden entlang der grünen Halme geben einen weiteren wunderschönen Farbton zum Gesamtbild.

Allgemeintext 1 Außergewöhnliches Gras: Bambus

Kaum zu glauben: Die artenreiche Familie der Bambusgewächse zählt zu den Süßgräsern und ist mit Getreidesorten wie Weizen und Hafer aber auch mit Rasengräsern verwandt. Die aus Asien stammenden Riesengräser bilden im Gegensatz zu ihren kleineren Verwandten jedoch holzige Triebe, die wie typische Grashalme aufgebaut sind. Relevant für den Ziergarten, insbesondere in japanisch gestalteten Themengärten, sind allen voran die robusten und winterharten Arten der Gattungen Fargesia und Phyllostachys. Diese unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Wuchsform: Während der Schirmbambus Fargesia horstartig wächst und sich nur wenig ausbreitet, bildet der Flachrohrbambus viele lange Ausläufer, die zu einer raschen Hainbildung und damit verbundener Ausbreitung im Garten führen. Die kräftigen Wurzelausläufer können erheblichen Schaden an Terrassen, Mauern und Fundamenten anrichten. Einhalt gebieten bei wuchernden Bambus-Arten nur Rhizomsperren aus unverwüstlichem Hochdruck-Polyethylen. Liebhaber des Riesengrases wagen sich auch an die Kultivierung weiterer Bambus-Arten: Hierzu zählen beispielsweise Arten des Pfeilbambus Pseudosasa und des Zwergbambus Sasa.<>

Allgemeintext 2 So gedeihen Fargaria und Phyllostachys: Bambus pflanzen und pflegen

Bambus gilt allgemein als pflegeintensiv, doch der Aufwand lohnt sich. Schließlich zaubern die eleganten Gräser fernöstliches Flair in die Gartenoase. Der Standort sollte sonnig und windgeschützt sein. Um unkontrollierter Ausbreitung vorzubeugen, setzt man wuchernde Bambusarten in eine entsprechende Wurzelsperre, die mithilfe einer Klemmschiene verschlossen wird. Triebe, die im Laufe der Zeit über die Folie hinauswachsen, sollten konsequent entfernt werden. An den Boden haben Fargaria, Phyllostachys und Co. nur geringe Ansprüche: normaler Gartenboden, der mit reifem Kompost oder verrottendem Laub angereichert und gründlich aufgelockert wird, bildet eine gute Unterlage. Empfindlich reagieren die Pflanzen jedoch auf Staunässe und Trockenheit. Um ein zu rasches Abtrocknen des Bodens zu verhindern, empfiehlt es sich, die Blatthülsen neuer Triebe als Mulch auf der Erdoberfläche liegen zu lassen. Bei andauernder Trockenheit muss insbesondere in enge Rhizomsperren gesetzter Bambus rechtzeitig gewässert werden. Viele Bambusarten sind besonders schnellwüchsig. Vor allem im Frühling können die Halme um mehrere Zentimeter täglich wachsen. In dieser Zeit sollte eine gleichmäßige Nährstoffversorgung durch regelmäßige Düngergaben sichergestellt werden. Alternativ versorgt man den Bambus mit Langzeitdünger, der die Nährstoffe kontinuierlich über einen längeren Zeitraum an den Boden abgibt. Spezieller Bambus-Dünger ist reich an Stickstoff und Silizium. Damit sich die Pflanzen auf die Ruhephase während der kalten Jahreszeit einstellen können, sollte man das Düngen ab August einstellen. Auf diese Weise härten die Pflanzen ab und sind somit besser gegen Frost geschützt.

Allgemeintext 3 Gesteigerte Vitalität: Bambus schneiden und vermehren

Die meisten Bambusarten, die in unseren Breiten kultiviert werden, sind gut schnittverträglich. Auslichten sollte man hochwachsende Arten von Fargaria und Phyllostachys etwa alle 4 bis 5 Jahre. Dabei werden alte und abgestorbene Halme einfach in Bodennähe entfernt. Zu hoch gewordener Bambus wird bestenfalls im Frühling zurückgeschnitten. Dann werden auch Schirmbambus-Arten, die als schnellwachsende Hecke eingesetzt werden, in beliebiger Höhe eingekürzt. Obwohl Schirm- und Flachrohrbambus hierzulande ausreichend winterhart sind, können in einem sehr strengen Winter zahlreiche Triebe absterben. Warten Sie jedoch den Neuaustrieb ab, ehe Sie zur Gartenschere greifen. Erst dann lässt sich nämlich sicher erkennen, welche Halme entfernt werden können.

Phyllostachys-Arten, die in eine Wurzelsperre oder in einen Kübel gepflanzt wurden, müssen nach einigen Jahren geteilt werden, um der Pflanze mehr Platz zu verschaffen. Hierfür gräbt man den Bambus vor dem Austrieb behutsam aus und teilt das Rhizom mit einem scharfen Messer oder Spaten in mehrere Teilstücke, die schließlich neu eingepflanzt werden können. Auch horstbildende Bambus-Arten können im zeitigen Frühjahr auf diese Weise vermehrt werden.

Pflanzensteckbrief

Wuchshöhe: 200 - 300 cm
 
Farbe: grün, rot
Standort: halbschattig, sonnig
 
Lebensdauer: mehrjährig
Boden: normal
 
Verwendung: Solitärpflanze, Hecke
Laub: sattgrüne Blätter
 
Wuchsform: aufrecht, horstartig
winterhart: ja
 
Wasserbedarf: regelmäßig gießen
Düngebedarf: 2x pro Jahr düngen
 
Verzehrhinweis: nicht essbar
Merkmale: winterhart, immergrün
 

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