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Trimmer & Motorsensen

Wenn man den Profis von der Landschaftspflege beim Mähen von kleinen Grünflächen zusieht, verwenden sie fast immer Motorsensen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen sind sie leichter als Rasenmäher, man kann sie per Schultergurt tragen und somit auch gut an Hanglagen arbeiten. Zum anderen sind sie leistungsstark und werden auch mit hohem Gras und Unkraut fertig. Ein weiterer Vorteil ist die kleine Schnittbreite, welche ein sauberes Mähen von Wegrändern, neben Treppen oder um Bäume herum ermöglicht. Zudem sind die Geräte durch die Fadenkopfmechanik sehr robust und stecken das Auftreffen auf Gegenstände, die im Gras herumliegen, locker weg.

Funktionsweise einer Motorsense

Der Rasentrimmer schneidet mit den Enden eines Nylonfadens, der doppelt auf eine Spule aufgewickelt ist. Durch die enorme Drehzahl wirkt der Nylonfaden wie ein Messer und schlägt das Gras damit ab. Der Vorteil ist die Elastizität des Fadens – bei Kontakt mit Mauern oder dem Boden verkürzt er sich lediglich durch den Aufprall und kann trotzdem weiter schneiden, im Gegensatz zu Messern und Sägeblättern, die splittern oder stumpf werden, wenn sie auf harte Gegenstände treffen. Viele Modelle verlängern den abgenutzten Faden automatisch. Andere haben einen Tipp-Mechanismus – wenn man mit dem Druckschalter unter dem Gerät während des Mähens auf den Boden tippt, wird der Faden wieder verlängert.

 

Es gibt auch Geräte mit Schneideblättern, beziehungsweise einer Wechselfunktion von Fadenkopf auf Schneideblatt. Diese sind für hohes Gras und den Schnitt von Wildwuchs bestens geeignet.

 

Gibt es Unterschiede zwischen Trimmer, Motorsense und Freischneider?

Im Großen und Ganzen bezeichnen die drei Worte ähnliche Geräte. Trimmer und Motorsensen werden für den Schnitt von Rasenkanten, Beeträndern und ähnlichem verwendet und können auch mit hochgewachsenem Unkraut wie zum Beispiel Brennnesseln umgehen. Was einzelne Geräte leisten können, hängt von ihrer Ausstattung ab. Es gibt reine Rasentrimmer, die nur mit einer Fadenspule, beziehungsweise einem Spulkopf mit Kunststoffmessern arbeiten können. Rasentrimmer sind meistens an ihrer gebogenen Antriebswelle zu erkennen. Sie wiegen ungefähr 3?kg.

 

Die Begriffe Motorsense und Freischneider werden oft synonym verwandt. Doch eigentlich sind Freischneider eher etwas für Profis, die große zugewachsene Flächen und dichtes Unterholz bearbeiten müssen. Die Geräte werden mit kompakten Sägeblättern ausgestattet und fräsen sich mit 2 und mehr PS sogar durch Brombeerhecken und Holunderbüsche. Dementsprechend viel Kraft und Geschick benötigt man allerdings auch beim Lenken und Gegenhalten. Deswegen haben Freischneider immer einen Zweihandgriff, der einem Fahrradlenker ähnelt.

 

Welches Gerät ist das richtige für mich?

 

Wenn Sie in Ihrem Garten viele Ecken haben, an die man mit dem Rasenmäher nicht heranreicht, lohnt sich die Anschaffung eines Rasentrimmers. Sind es allerdings nur wenige Meter an Rasenkanten oder nur ein, zwei Baumscheiben, die es zu bearbeiten gilt, dann wäre eher eine Grasschere angebracht, die es inzwischen auch mit Elektroantrieb (Akku-Grasschere) gibt. Falls die gesamte Rasenfläche nicht groß ist, können Sie auch ausschließlich mit einem Trimmer arbeiten, ohne sich einen herkömmlichen Rasenmäher anschaffen zu müssen. Wenn Sie um Bäume herum trimmen müssen, sollte das Gerät einen Pflanzenschutzbügel haben, damit die Rinde nicht verletzt wird. Für Gras und Unkraut genügt ein Fadenmähkopf. Scheideblätter aus Metall braucht man eigentlich nur für verholzte Pflanzen wie kleine Büsche oder Schilf. Trimmer und Motorsensen gibt es in Ausführungen mit Elektroantrieb (Kabel oder Akku) und mit Benzinmotor(2-Takt-Gemisch oder Benzin). Die elektrischen Varianten sind leiser, leichter und sauberer, die benzingetriebenen sind oftmals leistungsstärker.

 

Sicherer Umgang mit Motorsensen und Trimmern

 

Man sollte aus Sicherheitsgründen unbedingt festes Schuhwerk, idealerweise Arbeitsschuhe mit Stahlkappen beim Benutzen der Motorsense tragen. Da trotz Schutzblech immer wieder Erde und kleine Steinchen umher geschleudert werden, sind eine lange Hose und eine Schutzbrille ebenfalls Pflicht. Außerdem darf sich außer der mähenden Person niemand in der unmittelbaren Nähe aufhalten, damit Verletzungen vermieden werden.