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Ufer- & Sumpfpflanzen

Die richtige Uferbepflanzung bringt Teich und Garten in Einklang

Um den Gartenteich harmonisch an Ihren Garten anzupassen, sind Ufer- und Sumpfpflanzen von großer Bedeutung. Damit der Teichrand, und somit der Übergang zum Garten, natürlich erscheint, sollte man darauf achten, ihn entsprechend zu bepflanzen. Hierbei helfen Wasserpflanzen, die im Ufer- und Sumpfbereich des Teichs heimisch sind. Jeder Gartenteich sollte unter Berücksichtigung unterschiedlicher Zonen angelegt werden, die wiederum verschiedene Wasserpflanzen beherbergen. Diese Bereiche teilen sich auf in Uferzone, Sumpfzone, Flachwasserzone und Tiefwasserzone. Natürlich finden Sie im Gartenliebe-Sortiment die passenden Teichpflanzen für jeden Pflanzbereich und die entsprechenden Informationen zu Funktion und Pflanzung.

 

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So bieten entsprechend bepflanzte Sumpf- und Uferzonen vielfältigen Tierarten Schutz: Vögel finden im Dickicht der Gräser oder Schilfe Nistplätze, Insekten wie Wasserschmetterlinge legen ihre Eier unter den Schwimmblätter verschiedener Wasserpflanzen ab und zahlreiche Amphibien tummeln sich im und am Wasser. Für Sie und Ihre tierischen Gartengäste entsteht mit der richtigen Teichbepflanzung eine wunderschöne und naturnahe Wasserlandschaft, die zum Verweilen einlädt.

 

Dekorative Uferpflanzen für eine natürliche Teichrandbepflanzung

Ob an öffentlichen oder privaten Gewässern – der Rohrkolben (Typha) ist aus den Teichanlagen nicht wegzudenken. Der „Lampenputzer“ bildet oft dichte Röhrichte und hat eine Wuchshöhe von bis zu 4 m. Oft wird der schmucke Rohrkolben für Sträuße oder als Dekoration verwendet. Auch der Tannenwedel (Hippuris vulgaris) steht bei Teichbesitzern hoch im Kurs. Das Wegerichgewächs verdankt seinen Namen seiner Ähnlichkeit mit einer Tanne. Und tatsächlich: Die oberen Pflanzenteile, die aus dem Wasser herausragen, muten an wie ein Nadelwald in Miniaturausgabe. Im feuchten Boden des Sumpfgebiets lassen sich auch die Schilfrohre (Phragmites) ansiedeln. Diese Süßgräser können je nach Art bis zu 6 m hoch werden und sind gelb, grünlich oder lila gefärbt. Für Farbtupfer im Sumpfbeet sorgen das Mädesüß (Filipendula spec.) mit seinen weiß bis blass-rosa Blüten und die gelb-blühende Laugenblume (Cotula).

 

Lieben nasse Füße: Pflanzen für die Sumpfzonenbepflanzung

Die Übergänge der unterschiedlichen Teichzonen sind wortwörtlich fließend und gehen ineinander über. Da die Sumpfzone nah am Flachwasserbereich liegt, ist sie oft monatelang überflutet. Jahreszeitabhängig liegt der Bereich allerdings vorübergehend auch trocken, die Erde bleibt allerdings feucht. Sumpfpflanzen haben sich an diese Umgebungssituation angepasst, wurzeln im feuchten Boden und vertragen sowohl die Trocken- als auch die Überflutungszeiten. Sie schaffen einen Übergang von Wasser- zu Landpflanzen. Der Froschlöffel (Alisma) wirkt besonders schön als Solitärblume oder in einer kleinen Pflanzgruppe. Das Froschlöffelgewächs braucht viel Platz und lehmiges Substrat, dann zeigt es seine kleinen, weißen Blüten zwischen Mai und September. Hier residiert auch die wunderschöne, gelbe Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus). Am besten setzt man diese in Pflanzkörben in den sumpfigen Boden, um zu verhindern, dass sich die Blume zu sehr ausbreitet und andere Pflanzen verdrängt.

 

Der Blutweiderich (Lythrum salicaria) sorgt für farbliche Akzente im Sumpf: Seine hellvioletten Blütenstände sind wahre Eyecatcher und locken zahlreiche Schmetterlingsarten an. Auch die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) liebt, wie ihr Name schon vermuten lässt, nasse Füße. Das Hahnenfußgewächs schmückt mit ihren knallgelben Blüten als eine der ersten Blumen im Jahr den Gartenteich und blüht im Sommer sogar noch ein zweites Mal.