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Polster- & Beetstauden

Bei Polsterstauden handelt es sich um meist niedrig wachsende, krautige Pflanzen. Sie bilden einen grünen Teppich am Boden, aus dem die Blüten hervorwachsen. Meist ist das Polster nicht sehr hoch und die Blüten haben kurze Stängel, wie bei den Blaukissen (Aubrieta). Oft aber ragen die Blütenstände aus dem kurzen grünen Polster in die Höhe, wie beim Großen Windröschen (Anemone sylvestris). Polsterstauden breiten sich in der Regel nicht so stark aus wie Bodendeckerstauden. Ihre durchschnittliche Wuchshöhe beträgt 15-25 cm. Einzelne Blüten können aber bis zu 120 cm in die Höhe ragen.

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Blühfreudigkeit unter allen Bedingungen

Polsterstauden stehen auf verschiedenen Böden und in allen Lichtverhältnissen. Der blau blühende Kriechende Günsel (Ajuga reptans) mit seinen löffelförmigen Blättern ist eine Schattenpflanze, die humosen Boden mag. Auf sandigem, von der Sonne durchwärmtem Boden fühlt sich das kleine, weiße Sandkraut (Arena montana) wohl. Glockenblumen (Campanula) kommen in den Farbtönen blau und violett vor und wachsen in Sonne bis Halbschatten auf fruchtbarem Boden. Die beliebte Kissenaster (Aster dumosus) blüht im Herbst auf einem sonnigen, humosen Standort. Mit rund 5 Monaten Blühzeit gehören unter anderen folgende Polsterstauden zu den Dauerblühern: Mauer-Gipskraut (Gypsophila muralis), Teppichlobelie (Pratia pedunculata), Mittagsblume (Delosperma cooperi) und Monatserdbeere (Fragaria vesca semperflorens).

 

Das Vermehren von Polsterstauden durch Teilen

Stauden vermehren sich sowohl über ihr Wurzelwerk als auch über Samen. Die Fortpflanzung via Samen funktioniert aber nur mäßig gut. Vor allem bei hochgezüchteten Sorten gelingt sie nur selten. Es ist vielmehr so, dass die Samenbildung den Pflanzen unnötig Kraft raubt. Deswegen kann man verwelkte Blüten ruhig entfernen, wenn man die Blühfreudigkeit seiner Stauden unterstützen will. Werden Stauden blühfaul und haben sie vermehrt verwelkte Blätter in ihrem Inneren, dann ist es Zeit, sie zu teilen. Dafür eignet sich das Frühjahr oder der Herbst. Man hebt die Pflanze mit einer Spatengabel oder einem Spaten aus. Das Teilen erfolgt mit der Hand oder per Spaten. Sie können die Staude direkt umpflanzen oder in die mit frischem Langzeitdünger versorgte Erde zurücksetzen, ohne die Erde zu entfernen. So wird sie sich relativ schnell mit der neuen Erde verwurzeln. Falls die Pflanze einen kränkelnden Eindruck gemacht hat, empfiehlt es sich, die Wurzeln vorher auf Fäulnis oder Schädlingsbefall zu untersuchen und beschädigte Stellen zu entfernen. Mit der Wurzel verhält es sich wie mit dem oberen Teil der Pflanze: Ein sinnvoller Schnitt, also das Kürzen um zirka ein Drittel der Länge, regt das Wachstum an.