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Echter Lavendel

Lavandula angustifolia

Echter Lavendel

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Produktbeschreibung & Pflegehinweise

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Beschreibung

IndividualtextLavendel Echter

Mehrjährig, Duft- und Heilkraut, Würzkraut für Fisch und Eintopf, als Tee, frostempfindlich, hilft gegen Blattläuse, Wuchshöhe ca. 50 cm

Allgemeintext 1Ein Stück Provence für zu Hause: Lavendel

Bereits in der Antike war Lavendel im Mittelmeerraum als Heilpflanze mit beruhigender und entspannender Wirkung bekannt. Aus den ätherischen Ölen des Lippenblütlers stellten die Römer beispielsweise duftende Badezusätze her. Diese Verwendung lässt auf die Namensherkunft schließen, denn die botanische Bezeichnung Lavandula leitet sich vom lateinischen Wort für 'waschen' lavare ab. Noch heute wird Lavendel hauptsächlich wegen seiner Duftstoffe angebaut, die nicht nur in den violetten Blüten, sondern auch im Laub der Halbsträucher enthalten sind. Für den Hausgarten mit mediterranem Touch eignet sich vor allem der Echte Lavendel Lavandula officinalis syn. angustifolia, der sogar in unseren Breiten ausreichend winterhart ist. Die Sorte 'Hidcote Blue' zeichnet sich durch ihren gedrungenen, sehr kompakten Wuchs aus, während 'Silver Mist' silbrig-graues Laub trägt. Weißblühende Sorten sind mittlerweile ebenfalls erhältlich. Neben dem Echten Lavendel existieren zahlreiche weitere Arten der Gattung Lavandula. Beliebt für Balkonkasten und Kübel ist insbesondere auch der Schopflavendel Lavandula stoechas, der jedoch nicht frosthart ist. Lavendel gehört zu den bedeutendsten Bienenfutterpflanzen: Sein Nektar hat einen besonders hohen Zuckeranteil und lockt während der Blüte unzählige Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an.

Unser Tipp: Wenn Sie das Aroma des Lavendels nutzen möchten, um Zucker oder Essig zu aromatisieren oder wohltuende Aufgüsse herzustellen, sollten Sie nur die knospigen Blüten des unbehandelten Echten Lavendels verwenden.

Allgemeintext 2Er liebt es sonnig und trocken: Lavendel pflanzen und pflegen

In seiner Heimat an trockene und karge Böden bestens angepasst, bevorzugt der Lavendel im heimischen Garten einen durchlässigen, humusarmen und mineralischen Untergrund. Da das Mittelmeergewächs empfindlich auf Winternässe und anhaltenden Regen reagiert, sollte man Neupflanzungen vorzugsweise erst im Frühjahr zwischen Februar und März durchführen. Während Lavandula angustifolia sowohl im Beet als auch im Topf eine gute Figur macht, sollte der Schopflavendel aufgrund mangelnder Winterhärte nicht ins Freiland ausgepflanzt werden. Die mediterrane Pflanze zeigt sich pflegeleicht und anspruchslos, vorausgesetzt ihr Standort ist möglichst sonnig und warm sowie ausreichend vor Wind geschützt. Ein Platz an einer Hauswand oder Mauer, die von der Sonne aufgewärmt wird und auch in den Abendstunden noch Wärme abstrahlt, eignet sich besonders gut. Aufgrund seines kissenförmigen Wuchses kommt Lavendel zudem gern als Beeteinfassung oder Wegbegrenzung zum Einsatz. Auf Düngergaben können Sie in der Regel verzichten - ein niedrig dosierter stickstoffarmer Dünger darf maximal einmal pro Jahr zum Einsatz kommen.

Allgemeintext 3Für gesteigerte Pflanzenvitalität: Lavandula schneiden und vermehren

Lavendel neigt zum raschen Vergreisen und sollte daher regelmäßig geschnitten werden. Die Halbsträucher verholzen nur im unteren Bereich, so dass der Rückschnitt die buschige Form erhält und die Gefahr des Verkahlens reduziert. Der jährliche Formschnitt findet im zeitigen Frühjahr noch vor dem Austrieb statt. Man sollte die Pflanze ringsum hablkugelförmig stutzen, ohne dabei verholzende Teile zu entfernen. Daraufhin treibt der Lavendel rasch neu und kräftig aus, um viele Blüten zu bilden. Ein zweiter Rückschnitt, der sogenannte Sommerschnitt, erfolgt direkt nach der Blüte. Dabei werden alle abgeblühten Triebe entfernt. Haben Sie Form- und Sommerschnitt versäumt, so dass der Lavendel bereits verkahlt ist, können Sie ihn selbst leicht als Stämmchen erziehen. Dazu wird der kräftigste Trieb an einem Stab hochgebunden, während alle übrigen Seitentriebe entfernt werden. Die neu entstehende Krone können Sie schließlich nach Ihren Vorstellungen formen. Lavendel lässt sich übrigens über Stecklinge vermehren. Schneiden Sie im Sommer einige junge Triebe ab und stecken sie in Töpfe mit durchlässiger Erden. Nach einigen Wochen bilden sich erste Wurzeln und bald kann die Jungpflanze an einen Platz im Bett umziehen.

Allgemeintext 9Gemüse, Obst und Kräuter aus eigenem Anbau: So gelingen Aussaat und Anzucht

Die Gemüseaussaat kann bei entsprechender Witterung direkt ins Freiland oder in ein ausreichend großes Pflanzgefäß erfolgen. Jedoch empfiehlt es sich, wärmeliebende und anspruchsvollere Arten auf der geschützten Fensterbank vorzuziehen. Auf diese Weise können vor allem sonnenhungrige Pflanzen wie Paprika, Tomaten, Zucchini und viele Kohlsorten genügend Kraft sammeln, ehe sie ins Freiland oder in ein Gewächshaus umgepflanzt werden. Mit der Anzucht auf dem Fensterbrett beginnt man in der Regel zwischen Februar und März. Dann ist bereits genügend Licht vorhanden, das für ein kräftiges Wachstum erforderlich ist. Beginnt man zu früh, wachsen die Pflänzchen nur spärlich und verkümmern schließlich.

Vom Saatgut zur Jungpflanze: Richtiges Aussäen

Verwenden Sie zur Aussaat immer nur nährstoffarme Anzuchterde. Durch diese 'Diät' werden die jungen Pflanzen angeregt, viele verzweigte Wurzeln zu bilden. Die Aussaat kann bei entsprechender Witterung direkt ins Freiland erfolgen, wärmeliebende Pflanzen sollten jedoch auf der Fensterbank vorkultiviert werden. Hierfür eignen sich Ton- und Plastiktöpfe, Aussaatschalen, Zimmer-Gewächshäuser, sowie Eierkartons und spezielle Anzuchttöpfe aus Kokosfaser oder Zellulosegemisch.

Während Dunkelkeimer immer so tief gesät werden, wie das Saatkorn groß ist, werden Lichtkeimer nur mit einer dünnen Erdschicht bedeckt. Informationen zur Saattiefe finden Sie auch auf dem Samentütchen. Die Aussaat kann in Reihen, breitflächig oder punktuell erfolgen - je nach Pflanzgefäß und Beschaffenheit des Saatgutes. Eine Besonderheit sind Saatplatten und Saatbänder. Die Samenkörner befinden sich bereits in idealem Abstand zwischen zwei Lagen Vlies, die mit der Zeit verrotten. Sie können direkt auf das Substrat gelegt, angefeuchtet und mit etwas Erde bedeckt werden.

Damit im Pflanzgefäß das richtige Klima herrscht, sollte die Saat mit einer transparenten Abdeckung vor Zugluft geschützt und das Substrat mäßig feucht gehalten werden. Bei einer konstanten Temperatur zwischen 18 und 24°C fühlen sich die meisten Sämlinge wohl. An einem hellen aber nicht vollsonnigen Platz können Sie schon nach kurzer Zeit erste Sprösslinge beobachten.

Für das Vorziehen von Gemüsepflanzen benötigen Sie:

  • Anzuchttöpfe oder eine Anzuchtschale mit transparenter Abdeckung
  • nährstoffarme und keimfreie Anzuchterde
  • eine Gießkanne mit feiner Brause oder eine Sprühflasche
  • Pflanzetiketten zur Beschriftung
  • Saatgut
  • gegebenenfalls weiteres Zubehör wie Pflanzenleuchten, Minigewächshäuser oder Frühbeete

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Möchte man verschiedene Gemüsesorten mit unterschiedlicher Keimdauer im selben Pflanzgefäß kultivieren, bietet sich eine zeitversetze Aussaat an. Auf diese Weise befinden sich alle Pflanzen in einem ähnlichen Entwicklungsstadium, sobald die Abdeckung entfernt wird und die einzelnen Sorten weiterkultiviert werden.

Gemüsejungpflanzen pflegen und auspflanzen

Zeigen sich erste Keimblätter, kann die Abdeckung täglich für eine längere Zeitspanne geöffnet werden, bis sie letztlich komplett entfernt wird. Die Jungpflanzen sind noch sehr empfindlich für Zugluft und sollten aus diesem Grund an einem geschützten Platz stehen. Bei gleichmäßiger Bewässerung und konstant warmen Temperaturen kann man den Gemüsepflanzen förmlich beim Wachsen zuschauen. In Reihen oder breitflächig gesäte Sorten werden pikiert, wenn die ersten Laubblätter zu greifen sind: Die kräftigsten Exemplare werden behutsam mithilfe eines Pikierstabes aus der Anzuchtschale entfernt und in einen Topf mit frischer Anzuchterde gesetzt. Rankende Gemüsesorten und Pflanzen, die zusätzlichen Halt benötigen, können bereits jetzt mit einer passenden Kletterhilfe versehen werden. Die vereinzelten Gemüsepflanzen haben schließlich ausreichend Zeit, zu kräftigen Pflanzen heranzuwachsen, bis sie spätestens nach den Eisheiligen Mitte Mai ihren Platz im Gemüsebeet beziehen können. Bei der Pflanzung ins Freiland gilt es, darauf zu achten, dass die Pflanzen genügend Platz haben und sich die verschiedenen Sorten als Nachbarn im Beet vertragen. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in unserem Ratgeber zum Thema Aussaat & Anzucht und in unserem Pflanzkalender.

Erntezeit

  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Pflanzensteckbrief

Wuchshöhe: 50 - 100 cm
 
Erntezeit: Frühling, Sommer, Herbst
Art: Saatgut
 
Marke: Flora Elite
Standort: sonnig
 
Lebensdauer: mehrjährig
Boden: nährstoffarm, durchlässig, kalkhaltig
 
PG Preisgruppe: E
Einpflanztiefe max.: 0 cm
 
winterhart: nein

Ratgeber: Aussaat und Anzucht leicht gemacht


Aussaat und Anzucht leicht gemacht – So gelingt es sicher

Eigenes Obst und Gemüse heranzuziehen – egal ob auf der Fensterbank, im Kübel auf Balkon oder Terrasse, im Gewächshaus oder im Freiland – liegt gerade voll im Trend. Kein Wunder, denn kaum etwas lässt das Gärtnerherz höher schlagen, als stolz die Früchte seiner Arbeit nach liebevoller Aussaat und Anzucht bewundern und ernten zu können... Mehr erfahren

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