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Bohnenkraut

Bohnenkraut ist, wie der Name bereits vermuten lässt, bei uns hauptsächlich als Gewürz für zahlreiche Bohnengerichte bekannt. Dabei eignet sich das Kraut mit seinem typisch frischen, pfeffrig-scharfen und intensiven Aroma aber auch bestens zum Würzen von Blumenkohl, Sauerkraut und Zucchini. Ebenso freuen sich deftige Suppen und Eintöpfe über die Zugabe des Krautes, denn dadurch werden sie bekömmlicher. Aber auch unzähligen Fisch- und Wildfleischgerichten wird es gerne beigefügt. Besonders gut harmonisiert es mit anderen Kräutern wie Petersilie, Dill, Basilikum und Estragon, Zwiebeln und Knoblauch. Hauptsächlich sind bei uns zwei Arten des Krautes bekannt, wobei das Sommer-Bohnenkraut lieblicher schmeckt als das etwas bitterere Winter-Bohnenkraut. Allen Sorten ist aber gemein, dass die frischen oder getrockneten Blätter immer mitgekocht werden sollten, damit sie ihr Aroma vollends entfalten können.

Die richtige Aussaat

Es braucht gar nicht viel Erfahrung oder Vorkenntnisse, um das bekannte Küchengewürz selbst zu säen und heranzuziehen. Suchen Sie sich hierfür einfach aus dem umfangreichen Sortiment von Gartenliebe das für Sie passende Saatgut an Bohnenkräutern aus und streuen die Samen einfach im Abstand von ca. 20 bis 25 cm auf einen lockeren, humusreichen und leicht feuchten Boden. Bohnenkraut gehört zu den Lichtkeimern und benötigt daher ausreichend Sonnenlicht, so dass die Samen mit nur etwas Erde bedeckt werden sollten. Befindet sich der Saatort dann noch in einer warmen und frostfreien Lage, so sollten Sie die Blätter der Pflanze nach kurzer Zeit das ernten können. Optimaler Zeitpunkt für die Aussaat des pflegeleichten und eher anspruchslosen Krautes ist der Frühling. Ihr volles Aroma entfalten die Kräuter kurz vor der Blütezeit, die sich von Juli bis Oktober erstreckt, wobei das mehrjährige Winterbohnenkraut ganzjährig geerntet werden kann. Ideal ist das Gewürz übrigens auch für Stadtbewohner ohne Garten, denn als Topfpflanze oder in Balkonkästen gedeiht das Kraut ebenfalls prächtig.  Tipp: wenn Sie das Bohnenkraut in direkter Nachbarschaft zu Bohnen pflanzen, reduziert sich die Möglichkeit eines Blattlaus-Befalls.

 

Mehr als nur ein Küchengewürz

Neben seinen zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten als Küchengewürz wird das Bohnenkraut auch in der Heilkunde genutzt. Dort werden vor allem die Blüten des Sommer-Bohnenkrautes zur Bereitung von Tees herangezogen, der dann eine verdauungsfördernde Wirkung entfaltet. Außerdem eignet sich Bohnenkraut als Appetitanreger und hilft gegen Blähungen. Auch bei Bronchialerkrankungen und Husten wird Bohnenkraut eingesetzt.