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Erbsen & Bohnen

Ob Busch, Soja oder Stangen - das interessiert Sie nicht die Bohne? Sollte es aber, denn unabhängig von der jeweiligen Bohnensorte weisen die Hülsenfrüchte eine Vielzahl gesundheitsfördernder Stoffe auf und sind zudem als Krebsprophylaxe sehr zu empfehlen. Als Zugabe schmecken die ballaststoffreichen Hülsenfrüchte zudem hervorragend und finden daher in zahlreichen Gerichten wie Salaten und Eintöpfen ihre Verwendung. Über 500 Bohnensorten in unterschiedlichen Formen und Farben sind bekannt, wobei eine Hauptunterscheidung zwischen niedrig wachsenden Buschbohnen und hoch rankenden Stangenbohnen erfolgen kann.

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Einfache Aufzucht

Es braucht gar nicht viel, um sich das schmackhafte Gemüse im eigenen Garten zu ziehen. Die kälteempfindlichen Samen sollten vorzugsweise erst nach den Eisheiligen im Mai gesät werden, da sie eine Bodentemperatur von mindestens 10 Grad benötigen. Die Bohnensamen können direkt ins Beet gesetzt werden, wobei eine Vorzucht auf Balkon oder Terrasse ebenfalls möglich ist. Einfach 3-5 Saatbohnen in ein 2 cm tiefes Loch legen, mit etwas Erde bedecken und für eine ausreichende Bewässerung sorgen. Falls Sie dann erneut ab Juni nachsäen, können Sie von Juli bis Oktober die frischen und leckeren Bohnen aus Ihrem Garten ernten. Dabei empfiehlt sich, dass Sie beim Pflücken der Bohnen die Triebe nicht verletzen, da dies spätere Wachstumsstörungen bei der Pflanze hervorrufen kann. Einen ausreichenden Reifegrad der Bohnen erkennen Sie daran, ob sich die Schoten glatt brechen lassen, wenn diese entsprechend gebogen werden. Zusätzlicher Einsatz von Dünger ist oftmals nicht notwendig, sofern die Pflanzen regelmäßig mit Mulch oder Kompost versorgt werden. Tipp: eine praktische und bequeme Art den optimalen Saatabstand einzuhalten, ist die Verwendung eines Saatbandes: einfach Saatband auslegen, ausreichend gießen und die Bohnen wachsen lassen. Bitte beachten Sie, dass Stangenbohnen eine Wuchs- oder Rankhilfe benötigen, an denen sie empor klettern können.

 

Wichtiger Hinweis: Grüne Bohnen müssen vor dem Verzehr immer gekocht werden, da sie im rohen Zustand das für den Menschen giftige Phasin enthalten!

 

Erbsen in aller Munde

Die Erbse (Pisum sativum) in ihrer getrockneten Form ist ein in Europa bereits seit der Jungsteinzeit weit verbreitetes Grundnahrungsmittel und kommt dementsprechend oft in Märchen und Sagen vor. Aschenputtel musste die guten von den schlechten trennen, die Heinzelmännchen rutschten auf ausgestreuten Erbsen aus und waren seitdem nie mehr gesehen und die sprichwörtliche Prinzessin konnte des Nachts kein Auge zutun wegen einer einzelnen Erbse unter der Matratze.

Doch Erbse ist nicht gleich Erbse. Es gibt Markerbsen, Schalerbsen, Zuckererbsen. Letztere kann man mit der Hülse essen. Vielen sind sie vor allem aus asiatischen Gerichten wie z.B. Wok-Gerichten bekannt. Die prallen Erbsen aus der dicken Hülse, die man in der Kindheit in Omas oder aus Nachbars Garten genascht hat, waren höchstwahrscheinlich Markerbsen, denn diese bestechen in der Grünreife durch einen leicht süßlichen Geschmack. Schalerbsen werden meist als Trockenerbsen verwendet und waren demzufolge früher weit verbreitet, da man sie im trockenen Zustand lange lagern konnte. Heutzutage werden Schalerbsen hauptsächlich im Erwerbsanbau verwendet. Im Privatgarten erfreuen sich neben den Markerbsen die Zuckererbsen zunehmender Beliebtheit.

 

Erbsenanbau ist kinderleicht

Der Erbsenanbau ähnelt dem von Bohnen: Rankhilfe aufstellen, Samen in den Boden, angießen und fertig. Es sollte nur auf die Fruchtwechselfolge geachtet werden, also darauf, dass an derselben Stelle zwei, drei Jahre lang keine Erbsen oder Bohnen angebaut worden sind. Der Grund dafür sind ihre besonderen Eigenschaften bei der Verarbeitung der Nährstoffe aus Luft und Boden. Die Erbse holt den Stickstoff aus der Luft und bindet ihn in ihren Wurzeln, wodurch sie nicht gedüngt werden muss und den Boden für ihre Nachfolgepflanze aufbereitet. Stickstoffanreichernde Pflanzen werden in der Fachsprache Leguminosen genannt. Neben der Erbse gehören auch die Bohnen und Linsen dazu. Ein weiterer Vorteil von Erbsen ist, dass sie selbstbefruchtend sind. Sie benötigen also keine weitere Bestäuberpflanze, um eine reiche Ernte hervorzubringen.