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Canna

Das Indische Blumenrohr (Canna indica) stammt aus Zentral- und Südamerika. Sie wurde von den Westindischen Inseln nach Europa eingeführt, was zu der Fehlinterpretation führte, die Pflanze wäre aus Indien. Ihre Farben sind jedenfalls einem Traum entsprungen – mag er in Indien oder in der Karibik spielen: Sattes Rot bis hin zu elegantem Cremeweiß. Aufsehenerregend sind auch die mehrfarbigen Züchtungen, die beispielsweise mit roten Sprenkeln auf gelben Grund punkten können. Im Englischen heißt das Blumenrohr Canna Lily, weil die Form der majestätischen Blüten an eine Lilie erinnert.

Pflanzung und Pflege des Indischen Blumenrohrs

 

Die Cannas haben am unteren Ende streng genommen keine Zwiebeln, sondern Rhizome. Diese werden umgangssprachlich „Wurzelstöcke“ genannt, auch wenn das botanisch gesehen nicht korrekt ist. Diese Wurzelstöcke liefert Gartenliebe Ihnen im Winter und zeitigen Frühjahr. Sie sehen aus wie Knollen und haben teilweise auch ein paar Wurzelhaare daran. Am besten, Sie pflanzen sie sofort wenige Zentimeter tief in einen Topf und stellen ihn an einen nicht zu warmen Ort im Haus, zum Beispiel eine Fensterbank. Nach einigen Tagen werden die Knollen zu treiben beginnen. Ab diesem Zeitpunkt muss das Blumenrohr regelmäßig gegossen werden. Es ist sinnvoll, die Canna bereits im Winter oder zeitigen Frühjahr im Haus vorzuziehen, denn sie wird ihre Blüte erst tragen, wenn sie ausgewachsen ist. Nach draußen gesetzt wird sie in der frostfreien Periode, also nach den Eisheiligen. Dort benötigt die Canna einen sonnigen Platz auf gut gedüngtem Gartenboden. Stetige Wassergaben sorgen für ein üppiges Grün und prächtige Blüten. Abgestorbene Blüten sollte man entfernen, um Platz für neue zu schaffen.

 

Die Überwinterung der Canna

 

Man kann Wurzelstöcke genau wie Blumenzwiebeln im Herbst ausgraben und einlagern, was bei den frostempfindlichen Blumenrohren angeraten ist. Die Stauden werden mit einer Gabel ausgegraben und von Erde befreit. Man legt die Rhizome ohne ihr Altlaub in Obstkisten und deckt sie mit Sand oder Erde ab. Wurzelabschnitte, die sich matschig anfühlen, entfernt man vorher. Sie sind krank oder faulig und würden nur die anderen Rhizomglieder anstecken. Das Messer zum Zerteilen sollte sauber und möglichst steril sein. Man stellt die Kisten mit den Rhizomen an einen kühlen, dunklen Ort wie etwa den Keller. Blumenrohre in Töpfen können in diesen belassen werden. Man entfernt nur das alte Grün und stellt sie an ihren Überwinterungsort. Im neuen Jahr können Sie sie wieder hervorholen und sich nach dem Einpflanzen auf eine neue Saison mit Ihrer Canna freuen.