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Calla

Die Calla, manchmal auch Kalla geschrieben, gehört zu den Aronstabgewächsen. Ihr Name führt manchmal zu Verwirrung, weil die einzige echte Calla der Drachenwurz (Calla palustris) ist, ein weiß blühender Aronstab. Andere, als Calla bezeichnete Aronstäbe gehören botanisch betrachtet zur Familie der Zantedeschien. Die Blüte der Zantedeschia ist eine elegante Erscheinung. Sie besteht aus einem einzigen, trichterförmig gerollten Blatt mit einem auffällig herausragenden Blütenkolben in der Mitte. Weiß ist die klassische Farbe dieses Blütenkelchs, doch es gibt die Zantedeschia auch in Creme, Gelb, Orange und Rottönen bis hin zu Schwarz. Eine Farbkombination von lila Kelchgrund mit nach oben hin heller werdendem Blütenblatt bietet Gartenliebe Ihnen mit der Sorte Vermeer; die Calla Selina erstrahlt in Gelb mit rotem Rand. Callas blühen sehr lange und sind auch exzellente Schnittblumen, die sich wochenlang in der Vase halten.

Wie pflanze und pflege ich eine Calla?

Die Zantedeschia hat ihre Ruhephase, wie die meisten Pflanzen, im Winter. Im Frühjahr kann man die Knollen der Calla im Haus antreiben lassen, um sie im Mai nach den Eisheiligen nach draußen zu bringen. Dazu wird ein Blumentopf mit Kübelpflanzenerde befüllt, die Knollen hineingelegt und mit einer wenige Zentimeter dicken Schicht Erde bedeckt. Nach kurzer Zeit an einem lichtreichen Standort zeigen sich die grünen Spitzen der Blätter. Zantedeschia will regelmäßig gegossen und zur Blütezeit auch gedüngt werden. An einem sonnigen Platz aufgestellt oder eingepflanzt, blüht die Pflanze mehrere Wochen zwischen Mai und August. Sie können sie sowohl als Zimmerpflanze halten als auch in Ihrem Sommerblumenbeet.

 

Das Überwintern von Zantedeschia

 

Vor dem ersten Frost werden die Knollen ausgegraben, abgetrocknet und über den Winter kühl gelagert, zum Beispiel in einem Keller. Als Gefäß eigenen sich zum Beispiel Obststiegen aus Holz oder Pappe. Darin verbleiben die Wurzeln, bis sie im nächsten Frühjahr erneut eingepflanzt werden. Da die Pflanze sich über die Knollen, beziehungsweise das Rhizom vermehren, werden Sie im zweiten Jahr noch mehr Blüten als im Jahr zuvor sehen.

 

Die Sumpfkalla (Calla palustris) ist die einzige winterharte Kalla. Sie gedeiht in sumpfigem, saurem Boden am besten und kann bis zu zwei Handbreit unter Wasser stehen. Ihre weiße Blüte ist eine Zierde für jedes naturnahe Gartengewässer. Da sie winterhart ist, kann sie das ganze Jahr über draußen bleiben.

 

Besonderheiten

 

Alle Pflanzenteile der Calla sind giftig. Kleine Kinder und Haustiere sollten nicht damit in Kontakt kommen. Wie alle Aronstäbe sondern sie bei hoher Luftfeuchtigkeit Pflanzensaft ab, der wie Tau aussieht und an den Blattspitzen sitzt. Es sieht aus, als würde die Pflanze weinen. Der Vorgang heißt Guttation und kommt bei vielen Pflanzen, zum Beispiel auch den Erdbeeren, vor. Die Guttationsflüssigkeit besteht hauptsächlich aus Wasser und Stärke, kann bei den Callas aber durch ihre natürliche Giftigkeit auch hautreizend wirken.