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Mehrjährige Blumen

Sie freuen sich jedes Jahr aufs Neue, Ihre mehrjährigen Stauden neu austreiben und gedeihen zu sehen? Probieren Sie doch einmal, eine mehrjährige Staude selbst aus Saatgut heranzuziehen statt Jungpflanzen zu kaufen. Samen bieten nicht nur eine größere Artenvielfalt als im Handel erhältliche Pflänzchen, die eigene Anzucht fördert auch ein ganz neues und besonderes Gartengefühl. Wer ist nicht stolz darauf, die Knospen seiner eigenen Arbeit Jahr für Jahr aufblühen zu sehen? In Kombination mit ein- und zweijährigen Blumen zaubern Sie sich so Ihr ganz persönliches Blütenmeer, eine Oase aus farbenfroher, betörend duftender Blütenpracht. Die Anzucht der meisten ausdauernden Pflanzen ist denkbar einfach und gelingt leicht auch ohne viel Garten-Erfahrung. Mit dem richtigen Zubehör sind der Beetgestaltung keine Grenzen gesetzt.

Viele mehrjährige Stauden sind Kaltkeimer

Versuchen Sie, mehrjährige Stauden so auszusäen, wie es auch in der Natur vorkommen würde. Sie sollten also den Aussaatzeitpunkt so wählen, dass er in etwa der natürlichen Samenreife der entsprechenden Staude entspricht. Zu diesem Zeitpunkt würde die Pflanze sich auch natürlich selbst aussäen. Allerdings sind Aussaaten grundsätzlich auch im Frühjahr möglich, jedoch gibt es eine Reihe von Pflanzen, die bevorzugt im Spätherbst und im Winter ausgesät werden sollten. Die sogenannten Kaltkeimer wie beispielsweise die farbenfrohe Akelei Aquilegia caerulea, die Alpen-Distel Eryngium alpinum superbum, Mohn Papaver orientale, Roter Sonnenhut Echinacea oder die Lampionblume Physalis alkekengi benötigen einen Kälteimpuls, um überhaupt erst keimen zu können, da sie meist aus kälteren Regionen stammen. Zwischen Oktober und Dezember können Sie damit beginnen, die Kaltkeimer in Saatkisten auszusäen und zunächst für 3 bis 4 Wochen im Haus bei 15-18°C aufstellen. Anschließend benötigen die Keimlinge für rund eine Woche einen kühleren, geschützten Ort um die 10°C, zum Beispiel im Gewächshaus oder Frühbeet. Stellen Sie Saatkisten an einem frostfreien Januartag an einen geschützten Ort im Freien. Die Keimlinge brauchen für etwa 4 bis 8 Wochen Temperaturen von unter 5°C. Um die Saat vor Vögeln und Mäusen zu schützen, sollten Sie die Saatkisten mit engmaschigem Draht abdecken. Denken Sie daran, die Saatkisten immer leicht feucht zu halten, damit sich die Pflänzchen entwickeln können. Zeigen sich im Frühjahr die ersten Keime, können die Saatkisten weiter im Freiland aufbewahrt werden. Ab Mitte Mai dürfen die Jungpflanzen dann an ihren Platz ins Beet oder in den Kübel für Balkon oder Terrasse gesetzt werden. Eine Aussaat direkt ins Freiland ist bei einigen mehrjährigen Stauden zwar möglich, bessere Erfolge erzielen Sie aber mit einer gut geplanten Vorkultur.

 

Gartenliebe blüht auf allen Ebenen

Mit mehrjährigen Stauden können sie ganze Beete in ein jährlich wiederkehrendes Blütenmeer verwandeln, und das sogar auf mehreren Ebenen. Nutzen Sie Bodendecker wie Blaukissen Aubrietia cultorum um freie Flächen zwischen höher wachsenden Stauden wie Wicken Lathyrus latifolius, Lupinen Lupinus polyphyllus oder Rittersporn Delphinium elatum zu bepflanzen. Duftende Akzente setzen Sie mit der exotischen Aprikosenmelisse Agastache aurantiaca, der Katzenminze Nepeta racemosa (x faassenii) oder der Duftnessel Agastache foeniculum.