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Sauerkirsche 'Schattenmorelle', Busch

Prunus cerasus

Sauerkirsche 'Schattenmorelle', Busch

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Produktbeschreibung & Pflegehinweise

Lieferstatus: sofort bestellbar
Lieferzeitraum: Jul, Aug, Sep, Okt, Nov
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Beschreibung

Individualtext Sauerkirsche 'Schattenmorelle', Busch

Die 'Schattenmorelle' Prunus cerasus gehört zu den beliebtesten und ältesten Sauerkirsch-Sorten. Die aus Frankreich stammende Sorte wurde bereits 1650 erwähnt und überzeugt auch heute noch im privaten Nutzgarten sowie im gewerblichen Anbau. Schon im April bekommen Sie einen Vorgeschmack auf die nahende Ernte: Das Obstgehölz öffnet jetzt seine üppige Pracht weißer Blüten, die einen atemberaubenden, sommerlichen Duft verströmen und köstliche Früchte versprechen. Während der Erntezeit im Juli wirft die 'Schattenmorelle' einen stetig hohen Ertrag ab und bildet mittelgroße, saftige Früchte, die eine dunkle Färbung und milde Säure aufweisen. Neben dem frischen Verzehr in vielfältigen Obstspeisen, eignet sich das Steinobst auch optimal für die Herstellung von Konserven und Marmeladen, zum Einfrieren oder als Zutat für die traditionelle Schwarzwälder Kirschtorte. Der Buschbaum wächst kompakt und erreicht eine Höhe von etwa 300 cm - so passt er problemlos auch in kleinere Gärten.

Allgemeintext 1 Sauerkirsche macht lustig!

Lange im Schatten ihrer süßen Schwester, findet die Sauerkirsche Prunus cerasus in letzter Zeit immer mehr Beachtung. Das mag zum einen daran liegen, dass Sauerkirschbäume nicht so hoch werden wie Süßkirschbäume und ihre Früchte zum anderen sehr vielseitig einsetzbar sind. Doch im Gegensatz zu den lieblichen Früchten der Süßkirsche Prunus avium eignen sich die saftig-sauren Weichselkirschen weniger für den direkten Verzehr, lassen sich dank ihres herben Aromas aber wunderbar zu Kuchen, Desserts, Konfitüren, Fruchtsäften und anderen Leckereien weiterverarbeiten. Sauerkirschbäume sind im Allgemeinen recht pflegeleicht und stellen keine besonderen Ansprüche an ihre Umgebung. Wie anderes Steinobst auch, gehört Prunus cerasus zu den Rosengewächsen. Die eher kleinen Früchte besitzen saftig-weiches Fruchtfleisch und einen typischen harten Kern. Verschiedene Veredelungsformen ermöglichen einen vielseitigen Einsatz: Bei einem begrenzten Platzangebot wie beispielsweise im modernen Dachgarten, auf Balkon oder Terrasse eignen sich als Strauch oder Busch erzogene Pflanzen am besten. Sie bleiben niedrig und ermöglichen den Anbau eigener Sauerkirschen auf kleinem Raum meistens am Spalier. Hat man einen Garten mit genügend Freifläche, kann man sich aber auch für einen bis zu 10 m hoch wachsenden Baum entscheiden.

Allgemeintext 2Sauerkirschen pflanzen & pflegen

Bei Gartenliebe erhalten Sie alle Sauerkirschen als Jungpflanzen im Container, so dass eine Pflanzung des winterharten Obstgehölzes grundsätzlich das ganze Jahr über möglich ist. Jedoch hat es sich bewährt, junge Sauerkirschbäume bevorzugt im Herbst zu setzen. Denn dann hat die Pflanze Zeit, noch vor dem Winter kräftige Wurzeln ausbilden zu können, was einen gesunden Austrieb im Frühjahr bewirkt. Damit sich Früchte mit einem vollen Aroma entwickeln, bevorzugen Sauerkirschen einen sonnigen Standort auf einem humusreichen, sandig-lehmigen und vor allem locker-durchlässigen Gartenboden. Wie der Name schon verrät, gedeihen Schattenmorellen Prunus cerasus subsp. acida jedoch auch noch gut an einem schattigen Plätzchen. Sauerkirschen sind sehr genügsam: Nach einer Düngung mit Hornspänen und Kompost zur Pflanzung reicht es aus, den Baum jährlich im Frühjahr mit Kompost zu versorgen. Damit der Baum genügend Raum zum Wachsen hat, sollte man für Hochstämme eine freie Fläche mit etwa 7 m Durchmesser einplanen, für mittelwüchsige Sorten 5 m und für schwachwüchsige Bäume rund 3 m. Säulen- und Kübelobst kommen auch mit deutlich weniger Standfläche aus und beanspruchen auf Terrasse und Balkon nicht allzu viel Platz. Egal für welchen Standort Sie sich entscheiden, ein Stützpfahl, der den jungen Baum vor Sturmschäden bewahrt, ist in der Anfangszeit unabdingbar. Viele Sauerkirschen sind selbstfruchtend und kommen ohne Bestäubersorte aus, jedoch steigert eine weitere Sorte in der Nachbarschaft den Ertrag. Zum Schutz der Früchte vor gefräßigen Vögeln können Netze angebracht werden, sobald sich Fruchtstände bilden. Die ersten Kirschen reifen, je nach Sorte, bereits im Juni heran und sollten voll ausgereift mit Stiel gepflückt werden.

Allgemeintext 3Sauerkirschbäume schneiden & überwintern

Je nach Wuchsfreude und Kirschsorte kann der Baum als Pyramide, Spindel oder Säule erzogen werden. Während Hochstämme meist in Pyramidenform gebracht werden, bei der ein starker Mitteltrieb und drei bis vier kräftige Leittriebe das Gerüst der Krone darstellen, eignen sich vor allem schwachwüchsige Sorten für die Erziehung als schmale Spindel oder Säule am Spalier. Sauerkirschen bilden ihre Früchte hauptsächlich an einjährigem Holz. Deshalb sollten Fruchttriebe am besten direkt nach der Ernte bis auf wenige Knospen zurückgeschnitten werden. Auf diese Weise treibt noch im selben Jahr neues Fruchtholz aus, an dem sich im folgenden Jahr Blüten und Früchte entwickeln können. Lange steilwüchsige sowie bogig herabhängende Triebe sollten ebenfalls im Sommer entfernt werden. Ein Winterschnitt ist in der Regel nicht nötig. Weitere Informationen rund um den Obstbaumschnitt finden Sie auch in unserem Ratgeber.

Allgemeintext 9Pflanzen und Pflegen von Obstbäumen

Blütezeit

  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Erntezeit

  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Pflanzensteckbrief

Wuchshöhe: 200 - 300 cm
 
Blütezeit: Frühling
Erntezeit: Sommer
 
Pflanzmonat: April, Mai, Juni, September, Oktober
Standort: sonnig
 
Lebensdauer: mehrjährig
Geschmack: sauer
 
Boden: humos, kalkhaltig, nährstoffreich, durchlässig, locker, sandig, leicht
Blüte: weiß
 
Pflanzabstand von: 400 cm
Wuchsform: aufrecht
 
winterhart: ja
Düngebedarf: im Frühjahr mit Obstgehölzdünger
 
empfohlenes Zubehör: Stützpfahl
Rückschnitt: im Februar, nicht während Frostperioden
 
Befruchtersorten: selbstbefruchtend
Merkmale: winterhart
 

Gehölzschnitt: Obstbäume fachgerecht schneiden


Gehölzschnitt: Obstbäume fachgerecht schneiden

Mit der richtigen Pflege Ihrer Obstbäume können Sie Jahr für Jahr die süßen Früchte Ihrer Arbeit ernten. Dazu gehört auch ein regelmäßig durchgeführter Obstbaumschnitt, der besonders wichtig für die Gesunderhaltung des Baumes ist und für anhaltenden Fruchtreichtum sorgt, indem er Gehölz und Früchte mit Licht und Luft versorgt.

Idealerweise führen Sie den jährlichen Obstbaumschnitt im Spätwinter durch, wenn der Saftfluss noch eingeschränkt ist und die Knospen noch nicht ausgetrieben sind. Suchen Sie sich einen Tag aus, an dem es nicht zu kalt ist. Es sollte wärmer als 5°C sein, damit das Gehölz keinen Schaden nimmt und die Schnittwunden besser verheilen können.

Prinzipiell verläuft der Obstbaumschnitt recht intuitiv, indem Sie beobachten, wie der Baum auf den Schnitt reagiert. Wenn Sie grundlegende Schnittregeln befolgen, werden Sie mit jedem Jahr mutiger und sicherer im Umgang mit Baumschere und Säge. Hilfreich sind auch fachmännisch geleitete Schnittkurse, die regelmäßig von Kleingartenvereinen, Volkshochschulen oder Gartenbauvereinen angeboten werden. … Mehr erfahren

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