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Pflaumen, Zwetschgen & Mirabellen

Jedes Jahr im September beginnt die Pflaumenzeit. Man bekommt überall die leckeren, saftigen Früchte zu kaufen und bei Bäckereien Pflaumenkuchen – oder Zwetschgendatschi in Bayern – mit frisch geernteten Zwetschgen angeboten. Was viele nicht wissen: Einige Pflaumensorten, wie die Katinka, werden schon ab Ende Juli geerntet. Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Pflaumen und Zwetschgen? Wissenschaftlich erklärt ist die Pflaume (Prunus domestica) der Obergegriff und Zwetschge eine Unterart davon, auf Latein Prunus domestica subspecies domestica. Andere Unterarten sind beispielsweise die Mirabellen (Prunus domestica subspecies syriaca) und die Edelpflaumen (Prunus domestica subspecies italica). Unterscheiden kann man sie nach dem Aussehen der Früchte. Pflaumen gibt es in gelb, rot und blau, während Zwetschgen, die regional auch als Zwetschken, Zwetschen oder Quetschen bezeichnet werden, immer eine blaue Farbe aufweisen. Sie sind außerdem spitzer zulaufend als andere Pflaumen und haben eine deutlich sichtbare Naht. Zwetschgen erhalten beim Kochen und Backen weitgehend ihre Form, während andere Pflaumenarten zerfallen. 

 

Welcher Pflaumenbaum ist der richtige für mich?

Die meisten Pflaumen sind Fremdbefruchter, was bedeutet, dass im Umkreis ein weiterer Pflaumenbaum anderer Sorte stehen muss, der zur gleichen Zeit blüht. Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen, Renekloden, also alle Bäume der Gattung Prunus domestica können sich prinzipiell gegenseitig befruchten. Falls Ihr Pflaumenbaum der einzige weit und breit wäre, können Sie zu einer der selbstbefruchtenden Züchtungen greifen, das sind bei den Zwetschgenbäumen zum Beispiel Herman, Juna und Jojo; die Mirabelle von Nancy und Bellamira sowie Jubileum bei den Edelpflaumen.

Spielt der Erntezeitpunkt für Sie eine Rolle, dann haben Sie die Wahl zwischen Mitte Juni bis Anfang Oktober. Eine frühe Pflaumensorte ist beispielsweise Ruth Gerstetter und eine späte die Zwetschge Presenta.

Wenn Sie Ihren Pflaumenbaum nach Platzbedarf auswählen, dann hat Gartenliebe einige Möglichkeiten für Sie und zwar egal, ob Sie einen Balkon haben oder eine riesigen Garten. Platzsparende Baumvarianten sind der Säulenbaum, der Pflaumenbaum in U-Form und die Zwergpflaume. In einem großzügig angelegten Garten kann man sich einen Buschbaum, einen Halbstamm oder gar einen Hochstamm anpflanzen.

 

Das Einpflanzen eines Pflaumenbaums

Pflaumen lieben einen sonnigen Standort sowie einen gut durchwärmten Boden. Bekommt der Baum nicht genug Sonne, reifen die Früchte möglicherweise nicht zu ihrer vollen Süße heran, was besonders auf einige Mirabellensorten zutrifft. Geben Sie Ihrem Baum einen Platz an der Sonne. Dort gräbt man ein Loch, welches doppelt so breit und tief wie der Wurzelballen ist und mischt die Erde mit reifem Kompost. Keinen Stallmist oder Torf verwenden, denn dieser ist zu „scharf“ für die jungen Wurzeln. Der Boden des Loches wird dann mit dem Gemisch bedeckt, auf das der Baum gestellt wird. Falls Sie oder ihre Nachbars mit Wühlmäusen zu kämpfen haben, dann empfiehlt es sich einen Wühlmausschutz um die Wurzel anzubringen. Dann wird das Pflanzloch gefüllt, die Erde vorsichtig festgetreten und eine Gießmulde geformt. Es folgt das sogenannte „Einschlämmen“. Durch kräftiges Gießen werden die Luftlöcher zwischen den Wurzeln geschlossen. Dadurch sinkt der Boden etwas ab und man kann noch Erde hinzufügen. Die Veredelungsstelle sollte sich dann aber immer nur einen Handbreit über dem Boden befinden.

 

Die Pflege des Pflaumenbaums

Obstbäume benötigen einen regelmäßigen Schnitt. So werden im Frühjahr nach innen wachsende Triebe entfernt. Die Baumscheibe, das ist der Bereich von etwas mehr als einem Meter Durchmesser um den Stamm, sollte zur guten Bodenerwärmung frei gehalten werden. Sobald der Baum Pflaumen trägt, freut er sich über eine jährliche Gabe von Stickstoffdünger.