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Kirschen

Kirschen sind der Inbegriff eines Sommers im Garten: leuchtend rote Früchte, in Trauben am Baum oder paarweise an Kinderohren hängend. Aber nicht lange, denn — schwupps — werden sie in den Mund gesteckt. Kirschen frisch vom Baum sind einfach zu verlockend! Auch Vögel lieben die Süßkirsche, daher ist sie auch unter dem Namen „Vogel-Kirsche“ bekannt, was auch die Übersetzung ihres lateinischen Namens Prunus avium bedeutet. Die meisten Kirschen gelangen in den Sommermonaten Juni und Juli zur vollen Reife. Allerdings gibt es auch Sorten, wie zum Beispiel Burlat oder Kassins Frühe, die bereits im Frühjahr während der ersten sogenannten „Kirschwochen“ geerntet werden.

Informationen zu Kirschen

Die Kirsche gehört, wie auch beispielsweise der Apfel oder die Pflaume, zu den Rosengewächsen. Menschen in Europa haben schon immer Kirschen gegessen, wie Funde von versteinerten Kirschkernen belegen. Es handelte sich dabei aber um kleine Wildkirschen. Die Herkunft von kultivierten Kirschen liegt vermutlich in Asien. Der römische Feldherr Lucullus hat im 1.?Jhd. v.?Chr. von einem Feldzug am Schwarzen Meer die ersten Kulturformen der Süßkirschen nach Europa gebracht. Dort wurden sie zu diesem Zeitpunkt nachweislich schon seit mindestens drei Jahrhunderten angebaut. Die Redewendung, laut der „mit jemandem nicht gut Kirschen essen“ sei, existiert schon seit dem Spätmittelalter. Die betreffende Person würde einem die Kerne oder die Stiele ins Gesicht werfen. Ebenso verhält es sich mit der Metapher der „Kirschen aus Nachbars Garten“, die grundsätzlich besser und süßer schmecken würden als die eigenen. Auch diese Redensart existiert schon seit mindestens 500 Jahren.

 

Kirschsorten bei Gartenliebe

Die Süßkirsche ist natürlich die bekannteste und beliebteste Kirsche. Es gibt viele schmackhafte Sorten wie Burlat, Kordia oder Regina. Man differenziert zwischen Herzkirschen und Knorpelkirschen, wobei der Unterschied in der Festigkeit und in der Farbe des Fruchtfleisches liegt. Die Herzkirsche ist innen eher weich und rot bis schwarz, die Knorpelkirsche bissfest und gelb bis rot. Typische Vertreter der Herzkirsche sind Valeska und Werdersche Braune. Lapins und Dönissens Gelbe gehören zu den Knorpelkirschen.

 

Neben den Süßkirschen, die am besten frisch vom Baum schmecken, gibt es natürlich noch die Sauerkirschen (lat. Prunus cerasus), welche man vorwiegend zur Weiterverarbeitung anbaut. Sie können daraus Kompott oder Marmelade kochen oder sie beim Backen verwenden. Abgesehen vom Geschmack gibt es noch weitere Unterschiede zwischen den beiden Kirschen. Prunus avium kann bis zu 20?m hoch werden und braucht demnach viel Platz, während die Sauerkirsche selten 10?m erreicht. Süßkirschen brauchen einen passenden Fremdbefruchter, das heißt einen Baum gleicher Art, aber anderer Sorte im Umkreis, um Früchte zu tragen. Die meisten Sauerkirschbäume sind hingegen selbstbefruchtend. Zu den bekannten Sorten zählen beispielsweise Morellenfeuer, Ludwigs Frühe und Vowi.

 

Eine andere, weltbekannte Kirschbaumart ist die Japanische Blütenkirsche (Prunus serrulata), die im Frühjahr durch ihre rosafarbene Blütenpracht entzückt. Die Kirschblüte heißt in Japan Sakura und wird volksfestartig als Ankunft des Frühjahrs mit einem Picknick gefeiert. Die Japanische Kirsche ist hierzulande leider noch nicht sehr weit verbreitet. Sie ist eine reine Zierpflanze, die keine genießbaren Früchte hervorbringt, aber Ihrem Garten einen Hauch japanischen Flair einzuhauchen vermag. 

 

Welchen Kirschbaum für meinen Garten?

Bei der Wahl des Kirschbaumes kommt es ganz darauf an, was Sie möchten. Alle Kirschbäume blühen herrlich im Frühjahr, allerdings übertrifft die Japanische Blütenkirsche mit ihren rosa Blütenkelchen alles und wird als etwas Besonderes wahrgenommen. Wenn Sie im Sommer ein paar Wochen lang täglich frische Kirschen haben möchten, empfiehlt sich eine Süßkirsche. Wenn sie lieber Marmeladen kochen, Kuchen backen und auf Vorratshaltung setzen, sind Sie mit einer Sauerkirsche sicher besser bedient. Natürlich kann man sich auch beide Sorten in den Garten pflanzen wenn es der Platz zulässt. Die Bäume gibt es bei Gartenliebe in verschiedenen Formen: Die Säule, das Duo-Obst, die U-Form, das Zwergobstgehölz und der Kirschbaum in Buschform sind auch für kleine Gärten geeignet, tragen oftmals bereits im ersten Jahr Früchte und können sogar in einen großen Kübel auf Balkon und Terrasse gepflanzt werden. Der Halbstamm- und Hochstammkirschen sind für größere Grundstücke geeignet, weil die ausgewachsenen Bäume viel Raum einnehmen werden. Allen Sorten und Formen gemein ist, dass sie einen sonnigen Standort benötigen.

 

Abgesehen von der Baumgröße kann auch die Wahl des Erntezeitpunkts ein Kriterium sein. Haben Sie oder ihre Kinder vielleicht im Sommer Geburtstag und wollen genau zu diesem Zeitpunkt ernten? Wollen Sie einer der ersten im Jahr sein, der Kirschen ernten kann? Frühe Sorten haben oftmals geringeren Madenbefall, spätere erhalten aber durch mehr Sonnenstunden ein aromatischeres Aroma. 

 

Grundsätzlich hängt die Auswahl Ihres perfekten Kirschbaums vom persönlichen Geschmack ab. Wollen Sie rote oder gelbe Kirschen, große oder eher kleine, säuerliche, milde oder süße? Wollen Sie einen platzsparenden oder ausladenden Baum? Soll er pflegeleicht sein oder möchten Sie sich intensiv darum kümmern? Sie haben die Wahl auf Gartenliebe.