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Äpfel & Birnen

Äpfel und Birnen gehören zu den Rosengewächsen und zur Untergattung Kernobst. Nicht umsonst erfreuen sich diese beiden Obstsorten allgemeiner Beliebtheit, liefern sie doch zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe und schmecken dabei auch noch gut. Ob direkt vom Baum gegessen oder zu Kuchen und Kompott verarbeitet, Äpfel und Birnen sind lecker und gesund. Es gibt sie in verschiedenen Fruchtgrößen, mit Geschmack von süß bis sauer, alte und neue Sorten. Außerdem variieren die Erntezeiten, wie zum Beispiel bei Klaräpfeln und Boskoop. Es gibt nicht nur hohe Bäume, wie man sie von Streuobstwiesen kennt, sondern auch andere Möglichkeiten, mit denen man auch mit weniger Platz, zum Beispiel auf dem Balkon, ein Obstbaumgärtner werden kann. Bei Gartenliebe bieten wir Apfel- und Birnbäume in folgenden Formen an: Als Säulen, Duo-Obst, in U-Form, als Zwergobst, Busch, Halbstamm und Hochstamm. 

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Welcher Baum ist der richtige für mich?

Wer sich einen Obstbaum zulegen möchte, hat mehrere Kriterien zu Auswahl und sollte sich überlegen, wieviel Platz zur Verfügung steht und welche Sorte er ernten möchte. Bei Gartenliebe gibt es die Bäume in verschiedenen Formen. Die kleinsten Zwergbäume werden 150?cm groß, die Säulenbäume nur ungefähr einen knappen Meter breit und können sogar im Kübel auf Balkon oder Terrasse angepflanzt werden, während ein ausgewachsener Hochstamm bis zu 20?m Höhe erreichen kann und dementsprechend Platz braucht.

 

Wie unterscheiden sich die Formen der Obstbäume? 

Da gibt es zum einen den Säulenbaum. Wie der Name schon sagt, wächst hier die Pflanze gerade nach oben, ohne starke Verzweigungen. Die Früchte bilden sich nahe am Stamm heraus. Die Säule kann man gut in einem Kübel anpflanzen und hat somit die Möglichkeit, auf Balkon oder Terrasse seine eigenen Äpfel oder Birnen zu ernten. Finden Sie es zu langweilig, nur eine Sorte Äpfel zu essen, so kann man zum Duo-Obst greifen. Duo-Äpfel tragen zwei verschiedene Sorten an einem Baum. Sie werden frei angepflanzt. 

 

Bei der U-Form handelt es sich um zwei Säulenapfelbäume derselben Sorte auf einem Stamm. Diese Form braucht wenig Platz und kann sowohl frei als auch im Kübel angepflanzt werden. Man kann Äpfel der U-Form auch gut an einem Spalier hochwachsen lassen. Das Gleiche gilt auch für die Birnbäume. Zwergobstgehölze wachsen, wie sich aus dem Namen ableiten lässt, nicht besonders hoch, maximal 200?cm. Dabei sehen sie tatsächlich wie Miniaturausgaben normaler Bäume aus, tragen aber Früchte, die genauso groß sind. Auch hier ist der entscheidende Vorteil, dass Zwergobstgehölze platzsparend sind und sich somit für Balkon und Terrasse eignen.

 

Äpfel und Birnen gibt es auch als Buschbäume. Das bedeutet, dass der Stamm nur etwa 60?cm hoch wird. Ab dieser Höhe wachsen nur noch Äste, weswegen der buschförmige Eindruck entsteht. Die Büsche tragen jedes Jahr reichlich und lassen sich aufgrund der geringen Höhe gut beernten. Der Halbstamm erreicht eine maximale Größe von 120?cm, bevor er sich zu verästeln beginnt. Auch hier ist die Ernte ohne Leiter möglich. „Hochstamm“ ist die Bezeichnung für die herkömmlichen Birn- und Apfelbäume, wie man sie kennt. Ein langer, dicker Stamm, eine üppige Krone und eine regelmäßige reiche Ernte zeichnen den ausgewachsenen Baum aus.

 

Die Pflanzung und Pflege von Obstgehölzen

Die ideale Pflanzzeit für Obstbäume ist der Herbst. Dann kann man in den meisten Fällen schon im nächsten Jahr die erste Ernste einbringen. Die jungen Bäume benötigen zunächst einen Stützpfahl, der sie während der Zeit des Anwurzelns gegen Stürme schützt. Bei Äpfeln und Birnen ist darauf zu achten, dass sie, abgesehen von den meisten Duo-Sorten, Fremdbefruchter sind. Das bedeutet, dass sie sich nicht selbst bestäuben können, sondern einen Apfelbaum anderer Sorte in der Nähe wachsen muss, der zur selben Zeit blüht. So bestäubt zum Beispiel der Apfel Gala die Sorte Idared und umgekehrt. „Nähe“ ist hier relativ gemeint. Es kann genügen, wenn ein Apfelbaum anderer Sorte in mehreren 100?m Entfernung steht – eine solche Strecke fliegen Bienen und andere Insekten problemlos. Allerdings sind die Erfolge größer, wenn die Bäume dicht nebeneinander stehen. Sie finden die Hinweise zu den entsprechenden Bestäubersorten bei den Produktbeschreibungen.

 

Wussten Sie schon?

Äpfel geben bei der Reifung das Gas Ethen (C2H4, alte Bezeichnung: Ethylen) ab. Dieses lässt anderes Obst und Gemüse schneller reifen, beziehungsweise verderben. Deswegen sollte man Äpfel nicht zusammen mit ethenempfindlichem Obst wie Kiwis, Mangos oder Bananen lagern. Auch Birnen geben dieses Gas ab, allerdings nicht in der Menge wie Äpfel.