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Nüsse

Wenn der Herbst sich dem Ende zuneigt, die ersten Schneeflocken fallen und das erste Licht auf dem Adventskranz brennt, dann beginnt die Zeit der Nüsse. Mit der nahenden Weihnachtszeit verbindet man den Duft von gebrannten Mandeln, Plätzchen und Marzipan oder die Nüsse, die man im Nikolausstiefel oder auf dem Bunten Teller findet. Nüsse standen schon auf dem Speiseplan der Menschen als sie noch Jäger und Sammler waren. Die Schalenfrüchte sind lecker, nährstoffreich und lassen sich lange lagern.

Die Haselnuss – im europäischen Wald beheimatet

Die Hasel (Corylus) existiert seit mindestens 50 Mio. Jahren auf der Erde, wie fossile Funde aus dem Staat Washington belegen. Die Früchte der Wald-Haselnuss (Corylus avellana), auch Gemeine Hasel genannt, können seit zirka 10.000 Jahren in Mitteleuropa geerntet werden. Ihr Wuchs ist buschförmig und kann eine Höhe von 4–6?m erreichen. Haselnüsse werden benötigt, um Nougat, Krokant oder Nusscreme herzustellen.  Die Baum-Hasel (Corylus colurna) ist in Vorder- und Mittelasien beheimatet und wird 8–12?m hoch. In Deutschland wird sie gern als Straßenbaum gepflanzt. Ihre Früchte haben eine harte Schale und sie erreichen nicht die Größe der Gemeinen Haselnuss, sind aber auch sehr schmackhaft. Haselnüsse, die man heutzutage  in Schokolade findet oder als Backzutat zu kaufen bekommt, stammen meistens aus der Türkei und gehören zu der Sorte Lambertshasel (Corylus maxima). Die Lambertsnuss wird wegen ihrer Größe gewerblich angebaut.

 

Mitbringsel der Römer: Walnuss und Maroni

Der Walnussbaum (Juglans regia) stammt ursprünglich aus der Region zwischen Balkan und Himalaja. Er wurde durch das Römische Reich in ganz Europa verbreitet. Durch sein langsames Wachstum und seine Höhe von 10–20?m eignet er sich hervorragend als Hausbaum. Er erreicht ein Alter von bis zu 200 Jahren, weshalb gesagt wird, dass man einen Walnussbaum für seine Enkel pflanzt. So nähren seine Früchte wortwörtlich mehrere Generationen. Walnüsse gelten als die gesündesten Nüsse, da sie einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren enthalten. Die Edelkastanie (Castanea sativa), auch Esskastanieoder Marone genannt, ist ein Buchengewächs, das mehr als 20?m hoch wird. Der Baum ist im Schwarzmeerraum beheimatet, wurde im antiken Griechenland kultiviert und durch die alten Römer in ganz Europa verbreitet. Die Früchte der Edelkastanie sind nicht lange lagerfähig und sollten alsbald geröstet und verzehrt werden. Ein Hochgenuss im Herbst! Die Kastanien sind sehr gesund, enthalten dabei aber viel weniger Fett als andere Nüsse. Früher verarbeitete man die Maronen in großem Stil zu Mehl. Kastanienmehl ist in den letzten Jahren wieder in Mode gekommen, da es kein Gluten enthält.

 

Die Mandel — wärmeliebende Delikatesse

Der Mandelbaum (Prunus dulcis oder Prunus amygdalus) gehört zu den Steinfrüchten und ist mit dem Pfirsich und der Aprikose verwandt. Ihnen ist gemein, dass sie sonniges und trockenes Klima bevorzugen. Sie gedeihen in Mitteleuropa am besten in warmen Gegenden wie Weinanbaugebieten. Hier wurden sie vermutlich durch die Römer angesiedelt. Mandeln werden gern pur gegessen, geröstet oder verarbeitet zu Marzipan. Mandelbäume werden in Deutschland vor allem wegen der schön anzusehenden Mandelblüte gepflanzt. Wenn man darüber hinaus auch Früchte ernten möchte, sollte man sich für eine selbstfruchtbare Sorte entscheiden oder mehrere Bäume kaufen.