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Weintrauben

In der Sonne schimmernde Trauben an Weinreben sind seit alters her ein Sinnbild des goldenen Herbstes. Man möchte sofort hingehen und sich an den süßen Früchten laben. Dabei ist Wein eine noch viel vielseitigere Pflanze. Man kann die Früchte nicht nur frisch essen oder getrocknet, sondern kann auch Traubensaft daraus pressen, Wein herstellen und Weinbrand oder Grappa destillieren. Die jungen Weinblätter lassen sich kochen, schmecken hervorragend und aus den Samen der Pflanze kann man Traubenkernöl pressen. Darüber hinaus ist die Weinpflanze auch noch sehr dekorativ. Sie können sie zum Beispiel an einer Wand oder an einem Spalier emporranken lassen. Das Laub der dunklen Rebsorten verfärbt sich im Herbst in ein leuchtendes Rot. All diese Eigenschaften haben dazu beigetragen, dass Weintrauben von den Menschen nachweislich schon seit rund 8000 Jahren kultiviert werden.

 

Wie unterscheidet man zwischen Weintrauben und Tafeltrauben?

Der Hauptunterschied ist hauptsächlich ein rechtlicher. Tafeltrauben unterliegen nicht dem Weinrecht und jeder kann sie wie gewöhnliches Obst im Garten anpflanzen ohne ein Pflanzrecht dafür erwerben zu müssen. Das Pflanzrecht gilt nur für Keltertrauben, also Traubensorten, aus denen Wein gewonnen werden kann. Keltertrauben haben meist kleinere Beeren, sind saurer als Tafeltrauben und weisen weniger Gerbstoffe auf.

 

Welche Rebsorte ist die richtige für mich?

Sie können Ihren Rebstock nach Ihren eigenen Kriterien auswählen. Soll die Pflanze robust sein? Soll sie jedes Jahr einen hohen Ertrag abwerfen? Sollen die Trauben eher groß oder eher klein sein? Kernlos oder mit Kernen? Soll die Traube Ende August erntereif sein oder erst im Spätherbst? Wollen Sie im Herbst gelbes oder rotes Weinlaub? Die Pflanzen ähneln sich von der Ursprungs- und Endgröße. In welcher Form der Rebstock letztendlich wächst, hängt wieder von Ihrem Geschmack und Ihrer Erziehung, sprich dem Schnitt, ab. Sie können den Wein zum Beispiel als Gebäudebegrünung an einer Mauer oder einer Wand hochwachsen lassen oder an einer Pergola, so dass Sie unter einem Blätterdach sitzen und die Trauben von unten ernten können. In jedem Fall braucht die Weintraube eine Rankhilfe.

 

Das Pflanzen von Trauben

Der Rebstock wird im Container geliefert. Da er von der Reise gestresst ist, sollte man ihn von überflüssiger Verpackung befreien und ihn in den Schatten stellen. Man hebt an einer sonnigen Stelle ein Pflanzloch von etwa 40?cm Tiefe aus und lockert den Boden des Lochs auf. Dann pflanzt man den Rebstock hinein. Es muss kein Dünger zugesetzt werden. Die Veredelungsstelle, das ist der dickliche Knubbel am Stamm, muss zirka eine Handbreit über dem Boden liegen. Angießen, fertig. Die junge Pflanze braucht einen Baumbusstab, an dem sie festgebunden wird und der sie in den ersten Monaten stützt. Des Weiteren sollte den Ranken ein Spiralstab oder ein Rankspalier zur Verfügung gestellt werden. Man kann eine Rebe auch am Pfahl ziehen. Der Stützpfeiler sollte zirka 2,5?m lang sein und der Stamm locker daran befestigt werden. Der Wein wird sich daran hochranken und auf mittlerer Höhe die Früchte tragen.

Bei der Anpflanzung im Kübel muss dieser ein Auslaufloch haben. Darüber kommt eine Schicht Tonscherben oder Granulat aus Blähton mit einem Stück Gartenvlies darüber, eine Maßnahme, die gegen Staunässe hilft. Wein liebt lockeren und gleichmäßig feuchten Boden. Deshalb kann man auch noch etwas von dem Tongranulat in die Kübelpflanzenerde mischen. Gedüngt werden darf beim Einpflanzen nicht, da die Pflanze anspruchslos ist und ihr zu viel Nährstoffe schaden würden. Den Kübel kann man an eine Mauer mit Spalier stellen oder neben eine Pergola. So erhält die Pflanze Gelegenheit nach oben zu ranken.

 

Der Schnitt Ihres Rebstockes

„Diese Trauben sind mir viel zu sauer“, sagte der Fuchs in der Fabel über die unerreichbaren Trauben. Damit Sie an Ihre Trauben herankommen, weil sie dort hängen, wo Sie es wollen, sollten Sie Ihren Weinstock regelmäßig schneiden. Weinreben brauchen einen starken Schnitt im Februar oder März, da ihre Triebe einen kräftigen Wuchs aufweisen. Im Frühjahr werden dann nochmals die überflüssigen Wasserschosse entfernt. Wollen Sie Ihre neue Weintraube beim vegetativen Wachstum in die Höhe unterstützen, dann entfernen Sie im ersten Jahr alle Blüten und die untersten Nebentriebe. So kann sich Ihr Schützling auf das Wachsen konzentrieren und dort entlangranken, wo Sie ihn gerne hätten.