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Stachel- & Johannisbeeren

Im Frühsommer beginnt die Zeit der Johannisbeeren (Ribes). Man kann die säuerlichen Früchte direkt vom Busch essen – denn sauer macht bekanntlich lustig –, sie zuckern, mit Vanillesauce anrichten, einen Johannisbeerkuchen backen oder Gelee daraus kochen. Wie man sie auch genießt, ihre leuchtende Farbe und ihr duftendes Aroma bringen Gute Laune auf den Tisch.

Wissenswertes über Johannisbeeren

Die Johannisbeere, in Österreich auch Ribisel genannt, ist ein Strauch von ungefähr 1–2?m Höhe mit traubenförmig hängenden Früchten. Seinen Namen trägt er, weil die ersten Johannisbeeren um den Johannistag am 24. Juni reifen. Sie sind somit nach den Erdbeeren und Frühkirschen eine der ersten Obstsorten, die man aus dem eigenen Garten genießen kann. Ein frühe Sorte ist zum Beispiel die Rote Beere Jonkheer van Tets. Die Weiße Johannisbeere (Ribes rubrum alba) ist übrigens eine Farbvariation der Roten Johannisbeere (Ribes rubrum), aber keine eigene Art. Lateinische Synonyme für Ribes rubrum sind Ribes sativum und Ribes sylvestre. Die Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum) hingegen unterscheidet sich hinsichtlich einiger Merkmale. Am auffälligsten ist wohl der herbe Geruch des Busches. Die schwarzen Früchte reifen auch später, werden etwas größer und schmecken weniger sauer.

 

Pieksige Verwandte – die Stachelbeere

Die Stachelbeere ist, wie man an ihrem lateinischen Namen Ribes uva-crispa oder Ribes grossularia erkennen kann, eine Unterart der Johannisbeere. Im Gegensatz zur Johannisbeere hat der Busch an den Ästen Dornen und die Früchte sind vor der Vollreife mit Haaren besetzt. Allerdings gibt es auch dornenlose Neuzüchtungen. Stachelbeeren werden gerne zu Stachelbeerkuchen oder Marmelade verarbeitet.

 

Kreuzung der Geschmäcker – die Jostabeere

Die Jostabeere (Ribes × nidigrolaria), auch Jochelbeere genannt, ist eine ist eine Kombination von Schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere. Früchte dieses Strauchs werden größer als Johannisbeeren und schmecken süßer. Die Jostabeere wurde auf Resistenz gegen Pilze und Schädlinge gezüchtet, weshalb sie sehr pflegeleicht ist.

 

Das Pflanzen von Johannis- und Stachelbeeren

Die Johannisbeergewächse von Gartenliebe gibt es in verschiedenen Formen: Als Busch, Säulen oder, bei Stachelbeeren, in Kugelbaumform. Sie können gut im Topf gehalten oder aber eingepflanzt werden. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig und windgeschützt sein. Die Sorten sind alle selbstfruchtend, tragen aber trotzdem besser, wenn ein „Kollege“ in der Nähe steht. Beim Anpflanzen von Büschen sollte man beachten, dass die Pflanze etwas tiefer eingepflanzt wird, als sie in dem Container steht, in dem sie geliefert wurde, denn dann bringen die Knospen unter dem Boden neue Triebe hervor, was den Basaltrieben und somit dem Fruchtertrag zugutekommt. Der Boden muss nicht verbessert werden, da die Pflanzen anspruchslos sind. Die Johannisbeere freut sich in der Blütezeit über Langzeit- oder Stickstoffdünger, wie zum Beispiel reifen Kompost. Gepflanzt werden kann im Topf gelieferte Ware das ganze Jahr. Falls Sie eine Säule oder einen Hochstamm pflanzen, benötigen diese Stützpfähle von mindestens 120?cm Länge.

 

Die Pflege von Johannis-, Stachel- und Jostabeeren

Rote Johannisbeeren tragen am 2–3-jährigen Holz, Schwarze am einjährigen. An den alten Trieben ist die Fruchtqualität schlechter. Alle paar Jahre sollten im März/April die stärksten alten Basaltriebe auf Stummel zurückgeschnitten und einige mittelalte stehen gelassen werden. Außerdem muss man den Busch etwas auslichten. Bei hochstämmigen Stachelbeeren werden die alten, hängenden Triebe und Äste, die in die Krone hineinwachsen zurückgeschnitten.