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Himbeeren & Brombeeren

Dunkelrot leuchtend und zuckersüß, so kennt man Himbeeren (Rubus idaeus) aus Gläsern, als Sirup oder als Marmelade. Bei frischen Himbeeren kommen einem rote bis rosafarbene Früchte in den Sinn, die weich und süß von einem stacheligen Busch kommen. Heutzutage sind die Beeren – die botanisch gesehen eigentlich keine sind, sondern Sammelsteinfrüchte – nicht mehr nur rosa, sondern sie können auch schwarz, lila oder gelb sein. Außerdem gibt es dornenlose Sorten, die einem die Ernte erleichtern.

Wie pflanze ich eine Himbeere?

Himbeeren bevorzugen einen sonnigen Standort, können aber auch im Halbschatten gehalten werden. Sie mögen leicht sandigen, trockenen Boden und wollen auch nicht gemulcht werden, weil der Boden sonst zu feucht und kühl wird. Man pflanzt Himbeeren am besten im Herbst, weil der Boden tendenziell eher trocken ist und warm. Bei diesem Wetter kann sich der Phytophthora-Pilz, der die Wurzeln der Himbeeren faulen lässt, nicht so leicht einnisten, denn erwächst am besten bei kühlem und nassem Boden. Auch darf die Pflanze nicht an eine Stelle gepflanzt werden, an dem schon einmal eine Himbeere gestanden hat und womöglich an dem Pilz eingegangen ist, denn dieser wird sich noch im Boden befinden. Grundsätzlich können Himbeeren aus dem Topf das ganze Jahr eingepflanzt werden. Kommt die Himbeere mit einem dichten weißen Wurzelgeflecht aus dem Container, sollte man den unteren Teil des Wurzelballens nicht auflockern, andernfalls schon. Der Pflanzabstand beträgt zirka 50cm. Es ist üblich ihnen eine Rankhilfe zur Verfügung zu stellen und die Ruten daran hochzubinden.

 

Himbeeren schneiden

Herbsthimbeeren werden im Herbst geschnitten. Dazu werden alle Ruten bodennah gekürzt. Sommerhimbeeren schneidet man direkt nach der Ernte und lässt einige junge Ruten stehen. Im darauffolgenden Frühjahr kann man noch einmal schauen und eventuell einkürzen.

 

Brombeeren

Brombeeren (Rubus sectio Rubus) sind eine Frucht des Spätsommers oder des Herbstes. Die stacheligen Sträucher sind anspruchslos und wachsen vielfach wild am Wald- oder Wegesrand, wo sich Wanderer an ihrem süß-herben Geschmack erfreuen können. Wenn nur die Dornen nicht wären! Das dachten sich auch Züchter in den 1970er Jahren und brachten dornenlose Neuzüchtungen auf den Markt. Leider schmeckten diese Brombeerarten ziemlich fade. Doch in den letzten Jahren gelangen viele Kreuzungen, die nicht nur dornenlos sind und große Früchte tragen, sondern auch hervorragend schmecken.

 

Wussten Sie schon? Brombeeren sind nicht reif, sobald sie eine schwarze Farbe tragen, sondern erst dann wenn sie sich leicht vom Strauch lösen lassen.

 

Die Pflanzung und Pflege der Brombeere

Brombeeren werden ähnlich angepflanzt wie Himbeeren, nur dass sie weniger empfindlich sind und kaum Ansprüche an den Boden stellen. Der Pflanzabstand sollte allerdings mindestens 2m betragen, es sei denn, es handelt sich um Säulenobst, wie zum Beispiel die Navaho®-Sorten. Die Treibe sollten an einem Spalier befestigt werden und die Säule an einem Stützpfahl. Über eine Mulchschicht ist die Brombeere dankbar, denn darunter fühlen sich Regenwürmer wohl, die den Boden auflockern. Außerdem hilft Mulch gegen Unkraut. Brombeeren werden nach der Ernte geschnitten. Eine Handvoll Fruchttriebe bleibt für das nächste Jahr stehen, der Rest wird ausgedünnt.

Sowohl Himbeeren als auch Brombeeren sind bei Gartenliebe auch für die Kübelpflanzung auf Balkon und Terrasse lieferbar.