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Heidel- & Preiselbeeren

Blau verschmierte, vergnügte Kindergesichter an einem Sommertag assoziiert man mit der Heidelbeersaison. Die Blaubeeren können eingekocht, zu Marmelade verarbeitet oder es kann ein Beerenkuchen daraus gezaubert werden. Ein typisches Gericht sind auch Hefeklöße mit Heidelbeersauce – lecker!

Wissenswertes über die Blaubeere

Blaubeeren, Preiselbeeren und Kranbeeren (besser bekannt als Cranberrys) gehören alle zur Gattung der Heidelbeeren (Vaccinium). Die in Europa heimische Waldheidelbeere (Vaccinium myrtillus) wird seit Jahrtausenden geschätzt, was sich auch an den schier unzähligen alternativen Namen dieser Beere ablesen lässt, zum Beispiel Angelbeere, Blaubeere, Griffelbeere, Krackbeere, Heubeeri, Schwarzbeere oder Waldbeere. Um die kleinen Büsche ranken sich zahlreiche Sagen, zum Beispiel die, dass Heidelbeersträucher die Eingänge von Zwergenhöhlen verstecken würden oder dass die Perlen aus einem Rosenkranz zu Blaubeeren wurden, als eine Hungersnot herrschte. Lässt man beim Pflücken Heidelbeeren fallen, sollen sie liegenbleiben. Der Grund ist wahlweise als Dank für Maria und das Blaubeerwunder oder um die Zwerge gnädig zu stimmen. Spätestens seit Hildegard von Bingen wird der Heidelbeerpflanze heilende Wirkung nachgesagt. Gesund ist sie auf jeden Fall, da in ihr viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe stecken. Kulturheidelbeeren, wie man sie aus dem Supermarkt kennt, stammen nicht von unserer heimischen Waldheidelbeere ab, sondern von amerikanischen Arten (Vaccinium corymbosum). Diese wachsen mit 1–4?m höher und sind großfruchtiger. Die Beeren haben helles Fruchtfleisch und hängen nicht einzeln wie bei der Waldheidelbeere, sondern in Trauben. Wir bei Gartenliebe bieten Ihnen sowohl die ertragreichen Kulturheidelbeeren als auch die intensiv schmeckenden einheimischen Blaubeeren an.

 

Preiselbeeren

Preiselbeeren (Vaccinium vitis-idaea), auch Moosbeeren, Grantn oder Kronsbeeren genannt, sind auf der Nordhalbkugeln in gemäßigten und arktischen Regionen heimisch. Man kennt die gesunden Früchte vor allem als Marmelade, Saft oder Kompott und in raffinierten Saucen zu Wildfleisch oder gebackenem Camembert, da sie zum Rohverzehr den meisten Menschen etwas zu sauer sind. Die Preiselbeerpflanze mag kalkarme Böden und Höhenlagen, wird 15–30?cm hoch und trägt ihre Frucht ab Ende August.

 

Cranberrys

Die Cranberry (Vaccinium macrocarpon), die uns vor allem in getrockneter und gesüßter Form als Backzutat bekannt ist, hat auch deutsche Namen. Der offizielle lautet Großfrüchtige Moosbeere. Darüber hinaus ist sie noch unter Kronsbeere und Kranbeere geläufig. Die Cranberry stammt aus Nordamerika, wo sie einen festen Platz in der Küche hat, zum Beispiel als Sauce zu Thanksgiving. Es gibt einige Unterschiede zwischen Cranberry und Preiselbeere. Die Früchte der Cranberry sind fast kirschgroß, haben helles Fruchtfleisch und vier luftgefüllte Kammern, in denen die Kerne sitzen. Um ihren vollen Geschmack zu genießen muss man sie erhitzen und zuckern.

 

Das Anpflanzen von Heidelbeere, Preiselbeere und Kranbeere

Alle Pflanzen der Gattung Heidelbeere bevorzugen kalkarmen, sauren Boden mit einem pH-Wert von 4-4,5, wie Sandboden oder sauren Moorboden. Um einen solchen Boden anbieten zu können, ist die einfachste Lösung Rhododendronerde zu benutzen. Die Pflanzen wollen als Flachwurzler nicht so tief eingebracht werden. Lieber sollte man den Wurzelballen oben einen Zentimeter herausschauen lassen und das Ganze mit Mulch abdecken. Als Pflanzort ist ein sonniger bis halbschattiger Standort geeignet. Wichtig ist es, kalk- oder chlorhaltigem Dünger zu vermeiden. Gelbe Blätter können ein Hinweis auf einen zu alkalischen Boden sein. Nur Regenwasser zum Gießen verwenden, denn dieses enthält weniger Kalk als Leitungswasser. Ansonsten sind die Heidelbeerpflanzen genügsam und brauchen auch keinen regelmäßigen Schnitt. Man kann zwischendurch etwas ausdünnen, damit die Früchte beim Reifen mehr Sonne bekommen.