Dieser Online-Shop verwendet Cookies für ein optimales Einkaufserlebnis. Dabei werden beispielsweise die Session-Informationen oder die Spracheinstellung auf Ihrem Rechner gespeichert. Ohne Cookies ist der Funktionsumfang des Online-Shops eingeschränkt. Sind Sie damit nicht einverstanden, klicken Sie bitte hier.

Wacholder 'Old Gold'

Juniperus media

Wacholder 'Old Gold'

* 7,99 €/Stk. inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Produktbeschreibung & Pflegehinweise

Lieferstatus: sofort bestellbar
Lieferzeitraum: Aug, Sep, Okt, Nov
-  +

Beschreibung

Allgemeintext 1 Zypressen des Nordens: Wacholdergewächse

Wer hätte es gedacht: Der Wacholder Juniperus gilt als das am weitesten verbreitete Nadelgehölz der Welt. Dennoch ist das Zypressengewächs Cupressaceaein in unseren Breiten recht selten anzutreffen und dem Schutz seines Bestandes gilt besondere Aufmerksamkeit. Wacholder-Arten kommen überwiegend auf der Nordhalbkugel vor. Sie besiedeln unterschiedlichste Klimaregionen - von der subarktischen Tundra bis hin zu semiariden Halbwüsten - und sind sowohl im Flachland als auch im Hochgebirge anzutreffen. Infolge dieser großen geografischen Ausbreitung haben sich zahlreiche Arten entwickelt, die sich ihrem Lebensraum bestens angepasst haben.

Während der Gemeine Wacholder Juniperus communis und der Chinesische Wacholder Juniperus chinensis meist aufrecht als säulenförmiger Baum oder Strauch wachsen, besitzen Kriech-Wacholder Juniperus horizontalis, Kriechender Wacholder Juniperus procumbens, Pracht-Wacholder Juniperus media und Beschuppter Wacholder Juniperus squamata einen gedrungenen, eher flachen und mitunter auseinanderstrebenden, kriechenden Wuchs. Die Nadelgehölze eignen sich dank ihrer großen Formvielfalt für unterschiedlichste Gartenstile: Ob als markantes Solitärgehölz, als pflegeleichter Bodendecker oder aber als blickdichte Hecke - der Wacholder macht immer eine gute Figur.

Übrigens: Die als Wacholderbeeren bekannten Zapfen des Gemeinen Wacholders geben vielen Speisen eine unverkennbare Würze. Soll Juniperus communis als Küchenkraut verwendet werden, pflanzen Sie ausschließlich Wacholder in Bio-Qualität. Um Wacholderbeeren ernten zu können, wird eine weibliche und eine männliche Pflanze benötigt. Die Zapfen reifen nach etwa zwei bis drei Jahren heran.

Allgemeintext 2 Wacholder pflanzen und pflegen

Ob im Kübel oder im Beet, alle Wacholder-Arten sind echte Sonnenanbeter. Je heller der Standort, umso wohler fühlen sie sich. An den Boden hingegen haben die immergrünen Zypressengewächse nur geringe Ansprüche. Beste Wachstumsbedingungen findet Wacholder auf sandigen, eher trockenen und leicht sauren Böden. Das Nadelgehölz kommt aber auch mit lehmigem und wechselfeuchtem Untergrund zurecht. Lediglich Staunässe gilt es zu vermeiden. In ihrem natürlichen Lebensraum an karge Böden angepasst, ist der Nährstoffbedarf der Wacholdergewächse eher gering und ein Überangebot schadet den Pflanzen sogar. Dünger, Humus oder Kompost sollten folglich nur sparsam zum Einsatz kommen.

Die beste Pflanzzeit für Wacholder ist das Frühjahr. Auch im Herbst können kräftige Pflanzen noch gesetzt werden. Das Zypressengewächs eignet sich bestens als Solitär, kann aber auch in Gruppen oder Reihen gesetzt werden. Dann sollte der Pflanzabstand etwa 70 bis 100 cm betragen, damit die einzelnen Pflanzen genügend Raum zur Entfaltung haben. Am Standort etablierter Wacholder ist überaus robust und zeichnet sich durch seine gute Frosthärte aus: Im Gegensatz zu anderen Pflanzen hält Juniperus keine Winterruhe, sondern wächst sogar in der kalten Jahreszeit weiter, sobald es frostfreie Perioden gibt. Zum Schutz der Wurzeln sollten im Kübel kultivierte Exemplare jedoch bei starkem Frost mit einem entsprechenden Winterschutz versehen werden.

Allgemeintext 3 Immer gut in Form: Wacholder schneiden

Wacholder gilt als gut schnittverträglich, jedoch sollte man aufgrund seines langsamen Wachstums beim Rückschnitt behutsam vorgehen: Schnittfehler wachsen sich schließlich nicht so rasch wieder aus. Dennoch eignet sich Wacholder insbesondere für den Formschnitt - vom zierlichen Bonsai bis hin zur adrett geschnittenen Hecke sind jegliche Formen denkbar. Damit es im Umgang mit den harten Nadeln des Wacholders keine Verletzungen gibt, sollten Sie beim Rückschnitt immer auf entsprechende Schutzkleidung setzen.

Alle Schnittmaßnahmen werden bestenfalls im Frühjahr durchgeführt, können aber dank der außerordentlichen Widerstandsfähigkeit der Konifere auch im Spätsommer und Herbst noch nachgeholt werden. Zuerst entfernt man abgestorbene und vergreiste Äste. Danach bringt man das Gehölz in die gewünschte Form, indem nur noch grüne Triebe direkt an den Astgabeln entfernt werden. Diese Vorgehensweise ist besonders schonend und beugt gleichzeitig einem Befall mit Schädlingen und Krankheitserregern vor.

Pflanzensteckbrief

Wuchshöhe: 100 - 200 cm
 
Pflanzmonat: März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Lebensdauer: mehrjährig
 
Boden: durchlässig
Wuchsform: buschig
 
winterhart: ja
Wasserbedarf: bei Trockenperioden wässern
 
Düngebedarf: im Frühjahr organische Grunddüngung
Rückschnitt: nicht erforderlich
 
Verzehrhinweis: nicht essbar
Zusätzliche Informationen: gedeiht auf verschiedenen Böden
 
Merkmale: giftig, immergrün, winterhart