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Bambus

 

Auch wenn der Bambus ursprünglich aus Fernost stammt, ist er aus europäischen Gärten mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Der Gartenbambus bringt einen modernen Stil in den Garten, der je nach Kombination mit anderen passenden Pflanzen, Gartenmöbeln und Dekorationsgegenständen auch den beliebten asiatischen Touch erzeugen kann.         
Bambus ist je nach Art und Form vielseitig einsetzbar. Die hochwachsenden Sorten, mit bis zu 5 m hohen Halmen, eignen sich bestens als Sichtschutz vor unliebsamen Blicken der Nachbarn. Da der Bambus sehr schnellwachsend ist, kann er auf jede beliebige Höhe gekürzt werden. Dadurch kann er auch als (Mini-)Hecke, Solitär oder Kübelpflanze den Garten verschönern.

Die richtige Bambus-Pflege

Die meisten Bambusarten sind winterhart, das heißt immergrün und somit das ganze Jahr ein schöner Farbtupfer zwischen den heimischen Gewächsen. Nur in sehr kalten Wintern verlieren sie durch Frosttrocknis ihre Blätter, welche dann im Frühjahr wieder nachtreiben. Auch wenn sie generell sehr pflegeleicht sind, gibt es ein paar Kleinigkeiten bei der Pflanzung und Pflege der Gewächse zu beachten. So liebem die meisten Gartenbambusarten halbschattige, luftfeuchte Standorte, die sie im Idealfall vor einer Ostwetterlage schützen. Die direkte Wintersonne mögen Bambusse genauso wenig wie Staunässe. Die Riesengräser bevorzugen ihre Erde immer leicht feucht, durchlässig und nährstoffreich, gerne auch mit ein bis zwei Düngegaben im Jahr.

 

Ansonsten sind die Gartenbambusarten, die unter Botanikern auch als Fargesia bekannt sind, wirklich sehr pflegeleichte und umgängliche Zeitgenossen, im Gegensatz zu ihren etwas wilderen Artverwandten. Bei vielen Bambusarten muss man eine sogenannte Wurzelsperre in die Erde einbringen, da sich die unterirdischen Ausläufer sonst über weite Flächen quasi unaufhaltsam vermehren würden. Bei Gartenbambussen ist keine Rhizomsperre notwendig, da sie horstartig wachsen und keine unterirdischen Ausläufer bilden. Wenn einem die Halme sprichwörtlich über den Kopf wachsen, kann man sie auf die gewünschte Länge herunterschneiden. Je nach Art und Gattung wachsen die Halme straff aufrecht, leicht überhängend oder im geschlossenen Bogen bis zum Boden. Die Bambushalme überzeugen mit ihrer Stabilität und Elastizität, mit der sie auch Stürme leicht überstehen.

 

Richtige Standortwahl

Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Wo ein Kirschbaum wächst, wächst auch ein Bambus.“. Daher fühlen sich die Riesengräser ebenfalls in den verschiedenen Gärten hierzulande wohl, auch wenn sich das europäische Klima deutlich von dem im asiatischen Raum unterscheidet. Selbst in Europa können die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen dazu führen, dass in kalten, windigen Regionen einige Bambusarten hervorragend gedeihen, während es ihnen in milderen Gefilden vielleicht schon zu warm wäre und umgekehrt. 

 

Der Bambus als Allround-Talent - Einsatzmöglichkeiten

Der Gartenbambus lässt sich gut mit heimischen Stauden, Rhododendren, Bäumen und Sträuchern kombinieren. Unterschiedliche Bambussorten miteinander oder mit den artverwandten Gräsern zu mischen, bietet ebenfalls harmonische Kombinationsmöglichkeiten. Schöne Arrangements ergeben sich zum Beispiel aus leicht gebogenem Bambus, wie dem Fargesia Rufa, der in den Gartenteich hineinragt oder hochgewachsene, steife Halme als Wind- und Sichtschutz hinter der Terrasse mit dem besonderen Dschungelfeeling, wie beim Standing Stone. Bambus ist so vielseitig einsetzbar, dass er bei der modernen Gartengestaltung fast unverzichtbar ist. Eine große Auswahl an Bambus finden Sie im Angebot von Gartenliebe.