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Bambus 'Jumbo'

Fargesia murielae

Bambus 'Jumbo'

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Produktbeschreibung & Pflegehinweise

Lieferstatus: bald verfügbar
Lieferzeitraum: Ab Anfang August

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Beschreibung

IndividualtextBambus 'Jumbo'

'Jumbo' ist ein großwachsender Gartenbambus der Gattung Fargesia murielae. Er kann Höhen von 3-4 Metern erreichen, vor allem in kühleren Regionen. Denn dann können die Halme schneller ausreifen und später belauben, sodass er aufrechter wächst und nicht vom Gewicht der Blätter heruntergezogen wird. Seine dünnen grünen Halme biegen sich erst an der Spitze und werden im Alter gelblicher. Mit seinen kleinen, zartgrünen Blättern bildet er einen dichten Horst. Er kann somit ideal als Sichtschutz zum Beispiel als Bambushecke gesetzt werden. Mit den Jahren bildet Jumbo einen leicht überhängenden Schirm aus glänzenden Blättern, sodass er auch als Solitär eine gute Figur macht. Da Gartenbambus keine unterirdischen Ausläufer bildet, ist eine Rhizomsperre nicht notwendig. Auch sonst stellt der Bambus keine großen Ansprüche und kann durchaus als pflegeleichter Zeitgenosse bezeichnet werden. Fargesia murielae 'Jumbo' mag es schattig bis halbschattig und einen nähr-stoffreichen, feuchten Boden. Nur Staunässe, Wind und ein Aufheizen der Wurzeln sollte vermieden werden, zum Beispiel indem man den Boden mit einer dicken Schicht echter Pinienerde bedeckt. Später sorgt das ausladende Blattwerk allein für ausreichend Schatten über dem Wurzelwerk. Der Gartenbambus 'Jumbo' ist immergrün und sehr frosthart. Er übersteht Temperaturen bis -25° Celcius, die in Mitteleuropa eher selten erreicht werden, sodass er auch in der tristen Jahreszeit einen frischen grünen Fleck im heimischen Garten bildet.

Allgemeintext 1 Außergewöhnliches Gras: Bambus

Kaum zu glauben: Die artenreiche Familie der Bambusgewächse zählt zu den Süßgräsern und ist mit Getreidesorten wie Weizen und Hafer aber auch mit Rasengräsern verwandt. Die aus Asien stammenden Riesengräser bilden im Gegensatz zu ihren kleineren Verwandten jedoch holzige Triebe, die wie typische Grashalme aufgebaut sind. Relevant für den Ziergarten, insbesondere in japanisch gestalteten Themengärten, sind allen voran die robusten und winterharten Arten der Gattungen Fargesia und Phyllostachys. Diese unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Wuchsform: Während der Schirmbambus Fargesia horstartig wächst und sich nur wenig ausbreitet, bildet der Flachrohrbambus viele lange Ausläufer, die zu einer raschen Hainbildung und damit verbundener Ausbreitung im Garten führen. Die kräftigen Wurzelausläufer können erheblichen Schaden an Terrassen, Mauern und Fundamenten anrichten. Einhalt gebieten bei wuchernden Bambus-Arten nur Rhizomsperren aus unverwüstlichem Hochdruck-Polyethylen. Liebhaber des Riesengrases wagen sich auch an die Kultivierung weiterer Bambus-Arten: Hierzu zählen beispielsweise Arten des Pfeilbambus Pseudosasa und des Zwergbambus Sasa.<>

Allgemeintext 2 So gedeihen Fargaria und Phyllostachys: Bambus pflanzen und pflegen

Bambus gilt allgemein als pflegeintensiv, doch der Aufwand lohnt sich. Schließlich zaubern die eleganten Gräser fernöstliches Flair in die Gartenoase. Der Standort sollte sonnig und windgeschützt sein. Um unkontrollierter Ausbreitung vorzubeugen, setzt man wuchernde Bambusarten in eine entsprechende Wurzelsperre, die mithilfe einer Klemmschiene verschlossen wird. Triebe, die im Laufe der Zeit über die Folie hinauswachsen, sollten konsequent entfernt werden. An den Boden haben Fargaria, Phyllostachys und Co. nur geringe Ansprüche: normaler Gartenboden, der mit reifem Kompost oder verrottendem Laub angereichert und gründlich aufgelockert wird, bildet eine gute Unterlage. Empfindlich reagieren die Pflanzen jedoch auf Staunässe und Trockenheit. Um ein zu rasches Abtrocknen des Bodens zu verhindern, empfiehlt es sich, die Blatthülsen neuer Triebe als Mulch auf der Erdoberfläche liegen zu lassen. Bei andauernder Trockenheit muss insbesondere in enge Rhizomsperren gesetzter Bambus rechtzeitig gewässert werden. Viele Bambusarten sind besonders schnellwüchsig. Vor allem im Frühling können die Halme um mehrere Zentimeter täglich wachsen. In dieser Zeit sollte eine gleichmäßige Nährstoffversorgung durch regelmäßige Düngergaben sichergestellt werden. Alternativ versorgt man den Bambus mit Langzeitdünger, der die Nährstoffe kontinuierlich über einen längeren Zeitraum an den Boden abgibt. Spezieller Bambus-Dünger ist reich an Stickstoff und Silizium. Damit sich die Pflanzen auf die Ruhephase während der kalten Jahreszeit einstellen können, sollte man das Düngen ab August einstellen. Auf diese Weise härten die Pflanzen ab und sind somit besser gegen Frost geschützt.

Allgemeintext 3 Gesteigerte Vitalität: Bambus schneiden und vermehren

Die meisten Bambusarten, die in unseren Breiten kultiviert werden, sind gut schnittverträglich. Auslichten sollte man hochwachsende Arten von Fargaria und Phyllostachys etwa alle 4 bis 5 Jahre. Dabei werden alte und abgestorbene Halme einfach in Bodennähe entfernt. Zu hoch gewordener Bambus wird bestenfalls im Frühling zurückgeschnitten. Dann werden auch Schirmbambus-Arten, die als schnellwachsende Hecke eingesetzt werden, in beliebiger Höhe eingekürzt. Obwohl Schirm- und Flachrohrbambus hierzulande ausreichend winterhart sind, können in einem sehr strengen Winter zahlreiche Triebe absterben. Warten Sie jedoch den Neuaustrieb ab, ehe Sie zur Gartenschere greifen. Erst dann lässt sich nämlich sicher erkennen, welche Halme entfernt werden können.

Phyllostachys-Arten, die in eine Wurzelsperre oder in einen Kübel gepflanzt wurden, müssen nach einigen Jahren geteilt werden, um der Pflanze mehr Platz zu verschaffen. Hierfür gräbt man den Bambus vor dem Austrieb behutsam aus und teilt das Rhizom mit einem scharfen Messer oder Spaten in mehrere Teilstücke, die schließlich neu eingepflanzt werden können. Auch horstbildende Bambus-Arten können im zeitigen Frühjahr auf diese Weise vermehrt werden.

Pflanzensteckbrief

Wuchshöhe: 300 - 400 cm
 
Farbe: grün
Standort: halbschattig, schattig
 
Lebensdauer: mehrjährig
Boden: normal
 
Verwendung: Solitärpflanze, Hecke
Laub: zartgrün
 
Wuchsform: aufrecht, horstartig
winterhart: ja
 
Winterhart bis: -25°C
Wasserbedarf: regelmäßig gießen
 
Düngebedarf: 2x pro Jahr düngen
Verzehrhinweis: nicht essbar
 
Merkmale: winterhart, immergrün

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