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Dünger & Erden

Pflanzen brauchen eine gute Grundlage zum Wachsen. Neben Sonne und ausreichend Wasser benötigen sie vor allem Nährstoffe. Diese ziehen sich Bäume, Sträucher und Blumen über ihr Wurzelwerk aus dem Boden. Die Erde, auf denen die Pflanzen stehen, ist also von essentieller Bedeutung für ihr prachtvolles Gedeihen. Mit hochwertigen Erden können Sie eine ideale Grundlage für das Wachstum Ihrer Pflanzen schaffen. Mit dem passenden Dünger versorgen Sie Ihre Blumen, Obst und Gemüse, Sträucher und Exoten mit weiteren Nährstoffen, die speziell auf diese Pflanzenart abgestimmt ist. Bei Gartenliebe finden Sie daher Erde für Sträucher wie Rhododendron, abgestimmte Erde für Orchideen und den dazugehörigen Dünger sowie unterschiedliche Bio-Dünger mit Langzeitwirkung für Gemüse, Kräuter, Obst oder Rosen.

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Erde ist nicht gleich Erde

Für viele Menschen ist Erde gleich Erde und ohnehin im Boden des Gartens vorhanden. Aufmerksame Gärtner wissen, dass diese Aussage so nicht korrekt ist. Denn es gibt eine große Vielzahl verschiedener Erden, die unterschiedlich zusammengesetzt sind und sich in ihren Eigenschaften unterscheiden. Die Zusammensetzung der Erde bestimmt über den Nährstoffgehalt, die Fähigkeit Wasser zu speichern und darüber, wie luftdurchlässig sie ist. Denn auch die Wurzeln müssen atmen können. Eine hochwertige Blumenerde kann außerdem das Wachsen von Unkraut verhindern, die Tragfähigkeit von Obstgehölzen erhöhen oder Kräuter intensiver schmecken lassen. Es gibt sowohl Anzuchterde, die besonders keimfrei ist, als auch Kübelpflanzenerde, Friedhofserde oder die allgemein bekannte Blumenerde. Humus und Komposterde sind besonders nährstoffreich und Sand kann helfen, den Boden aufzulockern. Die Erden sind so verschieden wie die Pflanzen, so dass jede Art eine perfekt auf sie abgestimmte Erde als Grundlage für ein gesundes Wachstum erhalten kann.

 

Eine gute Grundlage für Pflanzen schaffen

Wer ein neues Beet anlegen möchte oder seinen Garten gerade erst neu gestaltet, kann zunächst den vorhandenen Boden untersuchen lassen. Dazu kann man bei zuständigen Labors eine Bodenprobe abgeben und dann aus den Analyseergebnissen Rückschlüsse ziehen, welche Art von Erde oder Dünger dem vorhandenen Erdreich noch zugemischt werden muss. Im Frühjahr sollte man dann die Erde auflockern, allerdings nicht mehr umgraben, und dabei die zugekaufte Gartenerde unterheben. Da viele Erden vorgedüngt sind, braucht man dann keinen zusätzlichen Dünger einzuarbeiten. Für das Anwachsen im Frühjahr reicht die zugesetzte Mischung in der Erde meistens aus. Später im Jahr können dann verschiedene Düngearten hilfreich sein.

 

Düngen mit Bedacht

Oft liest man von völlig überdüngter Erde und fragt sich, ob ein Pflanzendünger überhaupt noch sinnvoll ist. Je nach Beschaffenheit des Bodens (feststellbar durch eine Bodenprobe) oder Ansprüche der Pflanze sind Düngegaben durchaus sinnvoll. Um eine Überdüngung zu vermeiden, sollte man jedoch genau nach Angaben auf dem jeweiligen Produkt vorgehen. Grundsätzlich unterscheidet man organische und mineralische Dünger. Organische Dünger bestehen, wie der Name schon sagt, aus tierischen oder pflanzlichen Ausgangsmaterialien. Darunter zählen Kompost, Hornspäne oder Dung. Vorteile des organischen Düngers sind die natürlich Herkunft, die Verbesserung der Bodenstruktur und seine Langzeitwirkung. Allerdings kann er bei bestehenden Problemen und Unterversorgung von Pflanzen nicht sofort helfend eingreifen. Dafür gibt es den industriell hergestellten mineralischen Dünger. Dieser besteht hauptsächlich aus Salzen, welche die fehlenden Nährstoffe in sich tragen, die die Pflanze direkt aufnehmen kann. Der Nachteil von Blaukorn und Co. ist allerdings, dass es durch den Regen ausgeschwemmt wird und so ins Grundwasser gelangt.