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Sukkulenten, Kakteen & Bonsai

Um Ihnen stets einwandfreie Pflanzen in hochwertiger Qualität liefern zu können, behalten wir uns vor, den Versand unserer Zimmerpflanzen witterungsbedingt zu verzögern. Auf diese Weise können wir garantieren, dass die kälteempfindlichen Pflanzen keinen Schaden nehmen und wohlbehalten transportiert werden können. Selbstverständlich informieren wir Sie umgehend, sollte Ihre Bestellung davon betroffen sein.

 

Sukkulenten, Kakteen und Bonsais sind immer beliebtere Zimmerpflanzen. Sie leben in unseren Wohn- oder Schlafzimmern weit weg von zu Hause, fühlen sich aber bei der richtigen Pflege auch hier sehr wohl. Während Sukkulenten besonders pflegeleicht sind, ist die Pflege und Zucht eines Bonsai eine hohe Kunst, die wohl vor zweitausend Jahren im chinesischen Kaiserreich etabliert wurde.

Exotische Sukkulenten in Ihrem Zuhause

Der Begriff Sukkulente klingt etwas exotisch und ist vielleicht nicht allen geläufig. Trotzdem haben wir alle schon mal eine gesehen, haben sie im Büro gegossen oder selbst zu Hause auf der Fensterbank stehen. Wenn wir Ihnen verraten, dass Kakteen die bekanntesten Vertreter der sukkulenten Pflanzen sind, werden Sie sich vielleicht erinnern. An den Biologie-Unterricht, in dem man gelernt hat, das succulentus saftreich bedeutet und dass Sukkulenten demnach saftige, wasserspeichernde Grünpflanzen sind, die vor allem in trockenen Gebieten der Welt vorkommen. Denn dort haben sie sich an die unregelmäßigen oder sehr seltenen Regenzeiten angepasst und sind oft die einzigen Vertreter ihrer Art.

Auch ein Kaktus ist eine Sukkulente

Ein Kaktus in der Wüste, das ist das Bild, das die meisten jetzt im Kopf haben. Dabei sind Sukkulenten viel mehr als nur stachelige Kakteen. Sie sind keine eigene Pflanzenfamilie, sondern haben Vertreter in viele verschiedene Familien entsandt. Kakteen machen tatsächlich nur einen kleinen Teil der Sukkulenten aus, werden aufgrund ihrer Eigenarten allerdings häufig gesondert betrachtet. Bei uns finden Sie Sukkulenten & Kakteen in einer gemeinsamen Kategorie. So haben Sie alle spannenden Arten und Sorten auf einem Blick und können wie wir über die Vielfalt dieser unterschätzten Zimmerpflanzen staunen.

 

Darum sind Sukkulenten so beliebte Zimmerpflanzen

Kakteen und Sukkulenten sind sehr begehrte Zimmerpflanzen. Gerade für Büroräume, in denen mehr gearbeitet als gegärtnert und das Gießen auch schon mal vergessen wird, sind sie ideal. Denn sie sind aufgrund ihrer natürlichen Herkunft daran gewöhnt, längere Trockenperioden problemlos zu überstehen. Das bedeutet natürlich nicht, dass man diese Pflanzen überhaupt nicht pflegen muss. Sie möchten schon regelmäßig gegossen werden, die Betonung liegt dabei auf mäßig. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, sonst faulen die Sukkulenten schnell. Die oberste Erdschicht sollte immer abgetrocknet sein. Düngen sollte man vor allem die schnellwachsenden Sukkulenten und Kakteen, um ein optimales Wachstum zu erreichen. 

 

Kakteen mögen Sonne und Wärme

Was alle Saftpflanzen gemeinsam haben ist ihre Liebe zur Sonne. Da sie wie gesagt häufig auch in der Wüste anzutreffen sind, brauchen sie viel Licht, einige auch direkte Sonne. Nur wenige Vertreter gedeihen auch an halbschattigen und schattigen Standorten. Der Boden darf übrigens auch eher sandig sein, aber vielleicht nicht ganz so stark wie in der Wüste. Sukkulenten und Kakteen mögen es, wen wundert es, eher warm. 20 Grad Zimmertemperatur sind perfekt. Einige Arten mögen dann während ihrer Ruhephase eher kühler stehen, bei ca. 15 Grad Celsius, je nach Art und Sorte.
 

Abwechslungsreiche Kakteen für jedermann

Sukkulenten werden auch Fettpflanzen genannt, da ihre Stämme und Blätter oft besonders dick und saftig sind. Sie können die kuriosesten Formen und Farben annehmen und einige unter ihnen bilden auch wunderschöne Blüten aus. Bestimmt haben Sie schon mal einen Oster- oder Weihnachtskaktus (Schlumbergera) blühend gesehen. Seine deutschen Namen leiten sich von der jeweiligen Blühzeit ab. Auch auf vielen kugel- oder säulenförmigen Kakteen kann man einmal im Jahr eine kräftige Blüte bestaunen. Aber auch im restlichen Jahr können Sukkulenten mit ihrer Farbe überzeugen. So gibt es nicht nur grüne, sondern auch rötlich oder bläulich schimmernde oder purpurfarbene Saftpflanzen, einige werden sogar in Brautsträußen verarbeitet, weil sie so kreative Formen ausbilden. Geben Sie einer kleinen Sukkulente ein Zuhause – sie wird es Ihnen danken. Auch Menschen ohne grünen Daumen werden hervorragend mit ihnen zurechtkommen. 

Die Bedeutung und Herkunft des Bonsai

Der Bonsai symbolisiert die Liebe des Menschen zur Natur, indem eine Miniaturform eines Baumes in das Zuhause geholt wird und den Mensch so mit der Natur in Einklang bringt. Bonsais sind keine von Natur aus klein wachsenden Bäume oder besonders kleine Züchtungen, sondern werden aus großen Bäumen durch ständigen Rückschnitt oder Drahtungen in die gewünschten Formen gebracht. Es können also insbesondere alle verholzenden, kleinblättrigen oder kleinnadligen Baum- und Straucharten wie auch die bei uns heimischen Kiefern, Ahorne, Ulmen oder Fruchtbäume auch als Bonsais kultiviert werden. Das Wort "Bonsai" bedeutet wörtlich übersetzt nichts anderes als "Baum in der Schale". Die Kunst des Bonsai besteht also darin, einen ursprünglich großen Baum durch gezielte Kultivierung klein zu halten und in die gewünschte Form zu bringen. 

 

Die hohe Kunst der Bonsai-Pflege

Die Pflege des Bonsai-Baumes wird nicht umsonst als Kunst bezeichnet. Wer einen besonders prachtvollen Bonsai sein Eigen nennen möchte, muss Vieles beachten. Leider werden im Handel Bonsais oft ohne jeden Pflegehinweis verkauft und überleben deshalb nicht lange bei ihren Besitzern. Dabei ist die Pflege eines Bonsai gar nicht so schwer und hat sich längst zu einem beliebten Hobby etabliert. Da Bonsai-Bäume aus Bäumen gezüchtet werden, die ohne Rückschnitt sehr groß werden können, ist es wichtig, sie oft zurückzuschneiden. Sonst werden sie immer größer und sprengen den Rahmen des heimischen Wohnzimmers. Dazu lässt man einen Zweig des Bonsai wachsen, bis er mehrere Verzweigungen gebildet hat und schneidet ihn dann bis auf wenige Blätter zurück. Bonsais vertragen in der Regel auch radikale Schnitte in das alte Holz. Sie können also auch einmal mehr abschneiden. Aber auch die Wurzeln sollten in regelmäßigen Abständen gekürzt werden. Die meisten Bonsai-Sorten entwickeln ein sehr dichtes und verzweigtes Wurzelwerk, das im Laufe der Zeit die Erde fast vollständig verdrängt. So kann aber kaum noch Wasser in der Erde gespeichert werden und das Bäumchen läuft Gefahr, zu verdursten. Junge Bonsais sollten also ungefähr alle zwei Jahre umgetopft und das Wurzelwerk ausgelichtet werden.

 

Auch der Zimmerbonsai will mal raus

Auch wenn der Zimmer-Bonsai grundsätzlich eine Zimmerpflanze ist, freut er sich, wenn er in den warmen Monaten einmal an die frische Luft kommt. Sie können ihn im Sommer also auch wunderbar auf die Terrasse, den Balkon oder in den eigenen Garten stellen. Nur Frost verträgt er in der Regel nicht gut. Im Herbst sollte er also spätestens wieder in das warme Zuhause umziehen. Sofern der Bonsai den Winter in einem warmen Raum verbringt, bleibt er grün und wirft sein Laub erst ab, wenn im Frühjahr die neuen Blätter austreiben. Sie können den Bonsai aber auch mit anderen nicht winterharten Pflanzen im Kältehaus überwintern lassen. Dann wirft er sein Blätterkleid bis zum Frühjahr ab. Bei der Überwinterung des Bonsai ist – wie bei den meisten Pflanzen – wichtig, dass er umso mehr Wärme benötigt, je heller er steht. Zu empfehlen ist eine kalte Überwinterung mit Laubabwurf insbesondere wenn Ihr Bonsai etwas geschwächt ist. Durch das Abwerfen des Laubes ist das Bäumchen nämlich resistenter gegen Schädlinge.

 

So werden auch Sie zum Bonsai-Künstler

Die Pflege eines Bonsai ist nicht nur anspruchsvoll, sie kann auch sehr künstlerisch gestaltend sein. Sie können ihn mit etwas Übung in wundervolle Formen schneiden und werden sicher auch schnell ein großer Fan der Kunst des Bonsai. Ein Bonsai aus China kann bis zu 300 Jahre alt werden. Sie können Ihr Kunstwerk also über Generationen weitergeben und noch Ihre Urenkel lehren, wie man ihn am besten pflegt. Und wer möchte nicht zu einem erfahrenen und angesehenen Lehrmeister für künftige Generationen werden?