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Orchideen

 

Als wahre Regenwald-Exoten sind die schönen Orchideen besonders kälteempfindlich. Um Ihnen stets einwandfreie Pflanzen in hochwertiger Qualität liefern zu können, behalten wir uns deshalb vor, den Versand unserer Zimmerpflanzen witterungsbedingt zu verzögern. Auf diese Weise können wir garantieren, dass auch die empfindlichen Orchideen wohlbehalten den Weg in Ihr Wohnzimmer finden. Selbstverständlich informieren wir Sie umgehend, sollte Ihre Bestellung davon betroffen sein.

 

Schönheitsköniginnen für die Fensterbank

Orchideen sind im Laufe der letzten Jahre zum beliebten Zimmerpflanzen-Klassiker geworden. Früher galten die wunderschön blühenden Blumen bezüglich ihrer Pflege als wahre Diven, doch heute findet man sie auf jeder Fensterbank. Vor allem die Nachtfalter-Orchidee (Phalaenopsis) erfreut sich größter Beliebtheit und besticht durch ihre vielseitigen Farbvariationen und -zeichnungen. Wenn Sie ein paar wenige Pflegehinweise beachten, ziert die Orchidee auch Ihre Wohnung mit ihrer monatelangen, faszinierenden Blüte. Eine große Auswahl an hinreißenden Orchideen wie beispielsweise Cambria, Miltonia und Dendrobium und entsprechende Pflegemittel können Sie im Gartenliebe-Sortiment entdecken.

Pflege-Tipps für eine gesunde und blütenreiche Orchidee

Der passende Standort ist für die Orchidee besonders wichtig. Die beliebte Art Phalaenopsis zieht ein halbschattiges Plätzchen vor und sollte deshalb keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Sind die Pflanzen allerdings an Sonne gewöhnt, können sie ein Sonnenbad auch ohne Verbrennungen überstehen. Die Orchidee gedeiht an warmen, ausreichend belüfteten Orten besonders gut, Zug- und direkte Heizungsluft sollten allerdings vermieden werden. 

Übrigens: Auch, wenn die Orchidee mal ein welkes Blatt zeigt, muss es nicht gleich herausgeschnitten werden. Meist fallen diese Blätter ohnehin von selbst ab. Verwelkte Blütenstände sollte man möglichst auch an der Blume belassen, da vor allem Phalaenopsis oft aus diesen ein zweites Mal Blüten bildet. Generell gilt: Man sollte nur Pflanzenteile, die tatsächlich abgestorben sind, vorsichtig mit einem Messer abschneiden. 

 

In zweijährlichen Abständen empfiehlt es sich, die Orchideen umzutopfen. Der richtige Zeitpunkt hierfür bietet sich im Frühjahr, da die Pflanzen in dieser Zeit meist nicht blühen. Vom Umtopfen in der Blütezeit ist abzuraten. Die Blumen lieben ein lockeres Substrat, da sie Nährstoffe aus der Luft und nicht aus der Erde aufnehmen. Außerdem sind sie auf Sauerstoff angewiesen. Deshalb sollte man zum Pflanzen der Orchidee ein spezielles Orchideensubstrat – zum Beispiel aus Rinde – verwenden, um eine ungehinderte Nährstoff- und Sauerstoffaufnahme zu gewährleisten.

 

Orchideen richtig gießen

Häufig sind Gießfehler verantwortlich, wenn Zimmer-Orchideen absterben. Hier gilt: weniger ist mehr! In ihrer tropischen Heimat wachsen die genügsamen Blumen zum Beispiel auf Bäumen oder Steinen. Dies hat zur Folge, dass sie zwar durch sporadische Regengüsse bewässert werden, aber keine Flüssigkeit oder Nährstoffe aus der Erde aufnehmen. Bei der Topfkultivierung sollte man deshalb darauf achten, dass kein überschüssiges Wasser zurückbleibt. Die drohende Staunässe führt zu faulenden Wurzeln und sorgt schließlich dafür, dass die Orchidee eingeht.

 

Die Phalaenopsis benötigt im Sommer etwa zweimal pro Woche Wasser, im Winter kommt sie mit einer wöchentlichen Wässerung aus. Am liebsten mag die Nachtfalter-Orchidee kalkfreies Regenwasser auf Zimmertemperatur. Gießen Sie die Blumen langsam mit einer Gießkanne, sodass sich das Substrat mit Wasser vollsaugen und dieses an die Wurzeln der Orchidee abgeben kann. Hierfür können Sie ruhig entsprechend viel Wasser verwenden – überschüssiges Wasser, das sich im Topf sammelt, sollte allerdings unbedingt ausgeleert werden, um Staunässe zu vermeiden. Das Problem des Übergießens können sie auch mit speziellen Orchideen-Töpfen umgehen: Sie haben meist eine Innenstufe oder verhindern durch andere mechanische Hilfsmittel, dass die Pflanze im Wasser steht.

 

Die Tauch-Methode empfiehlt sich besonders, wenn die Pflanzen – eventuell in der Urlaubszeit – für längere Zeit ohne Wasser auskommen müssen. Um den gewünschten Effekt zu erhalten, sollte man die Orchideen etwa 15 Minuten lang ins Wasser stellen oder den Übertopf mit Gießwasser füllen und schließlich wieder entleeren. In dieser Zeit nehmen Substrat und Wurzeln so viel Wasser auf wie möglich und überstehen so auch eine längere Trockenzeit. Dieses Tauchwasser kann auch mit Orchideen-Flüssigdünger versetzt werden und sorgt damit für eine zusätzliche Nährstoffversorgung. Allerdings sollte man die schönen Blumen nur in der Wachstumsphase etwa einmal monatlich düngen.