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Fleischfressende Pflanzen

Um Ihnen stets einwandfreie Pflanzen in hochwertiger Qualität liefern zu können, behalten wir uns vor, den Versand unserer Zimmerpflanzen witterungsbedingt zu verzögern. Auf diese Weise können wir garantieren, dass die kälteempfindlichen Pflanzen keinen Schaden nehmen und wohlbehalten transportiert werden können. Selbstverständlich informieren wir Sie umgehend, sollte Ihre Bestellung davon betroffen sein.

 

Faszinierende Pflanzen – Karnivoren im Wohnzimmer

Fleischfressende Pflanzen stellen eine spannende und abwechslungsreiche Ergänzung zu Ihrem Zimmerpflanzen-Bestand dar. Ob als Einzelpflanze oder im passenden Gefäß als bunte Pflanzgruppe – mit ihrem außergewöhnlichen Aussehen und dem bizarren Schauspiel ihres Beutefangs sind sie die wahren Eyecatcher auf dem Fensterbrett.

Wussten Sie übrigens, dass Charles Darwin als einer der ersten Wissenschaftler über die fleischfressenden Pflanzen schrieb? Die anpassungsfähigen Gewächse bestätigten seine Evolutionstheorie: Energie beziehen die Karnivoren, wie ihre Artgenossen, aus der Photosynthese. Da die Pflanzen allerdings oft an unwirtlichen und nährstoffarmen Standorten vorkommen, haben sie sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt und an ihre Umgebung angepasst: Sie sind in der Lage, Insekten zu fangen und Nährstoffe aus ihnen zu gewinnen.

Große Artenvielfalt – Fleischfressende Pflanzen bei Gartenliebe

Die Karnivoren-Arten werden nach ihrer Fallenart unterschieden und in Gruppen eingeteilt. Im Gartenliebe-Angebot finden Sie fleischfressende Pflanzen jeder Art und können die bemerkenswerten Gewächse anhand der ausführlichen Produktinformationen miteinander vergleichen. Die bekannteste Karnivore ist wohl die Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula), die ihre Beute in Klappfallen fängt. 

Sonnentau (Drosera) und Fettkraut (Pinguicula) hingegen benutzen Klebefallen. Sie sondern ein klebriges Sekret ab, das die Beute anlockt, die schließlich an der Klebefalle hängen bleibt. Die Pflanze bildet daraufhin bestimmte Enzyme, die in der Lage sind, das Insekt zu zersetzen und die Nährstoffe aufzunehmen.

Fallgrubenfallen bilden sowohl die Kannenpflanze (Nepenthes) als auch die Schlauchpflanze (Sarracenia). Wie die Namen schon vermuten lassen, sind für ihren Beutefang trichterförmige Blätter verantwortlich. Diese sind mit einer Wachsschicht ausgekleidet und mit einer speziellen Flüssigkeit gefüllt, sodass Beutetiere hineinrutschen.

 

Fleischfressende Pflanzen pflegen – so gelingt's

Wenn Sie die folgenden Pflegetipps beherzigen, werden Sie mit Sicherheit sehr lange Freude an Ihren fleischfressenden Pflanzen und ihrem außergewöhnlichen Aussehen haben.

Im Vergleich mit anderen grünen Pflanzen können die speziellen Fangblätter nur in geringerem Maße Photosynthese betreiben, weshalb Karnivoren Licht und Wasser betreffend hohe Ansprüche stellen. Ein helles, warmes Sonnenplätzchen am Fenster ist der perfekte Standort für Venusfliegenfalle und Co. Eine Temperatur von etwa 20-30°C und eine hohe Luftfeuchtigkeit bieten beste Wachstumsvoraussetzungen. Im Winter kann es passieren, dass diese idealen Umgebungsfaktoren, durch trockene Heizungsluft und geringere UV-Strahlung, nicht mehr gegeben sind. Es besteht nun die Möglichkeit, den perfekten Standort durch den Einsatz von Luftbefeuchtern – hier hilft schon ein Glas Wasser oder feuchte Tücher auf der Heizung – und künstlichem Licht wiederherzustellen.     

Die faszinierenden Pflanzen gedeihen hervorragend in nährstoffarmem, leicht-saurem Substrat. Zum Pflanzen eignet sich demnach spezielle Karnivorenerde oder ein Mix aus beispielsweise Torf, Kokosfasern und Quarzsand. Besonders wichtig ist es, das Substrat immer feucht zu halten – denn Trockenheit vertragen die Pflanzen nur sehr schlecht. Überschüssiges Wasser sollte allerdings abfließen können, da auf diese Art Staunässe vermieden wird. Zum Gießen sollte man ausschließlich kalkfreies Wasser, zum Beispiel Regenwasser oder gefiltertes Wasser, verwenden. Düngen sollte man die Pflanzen nicht, da sie nährstoffarme Bereiche vorziehen und ein hoher Salzgehalt ihnen schadet.

Keine Sorge, wenn Ihre fleischfressenden Pflanzen sich im Herbst und Winter zurückziehen: Einige Arten halten Winterruhe. Dies ist darauf zurückzuführen, dass es während der kalten Jahreszeit von Natur aus weniger Insekten gibt und die Pflanze ihren Nährstoffverbrauch senken muss. Am besten lagern Sie sie dann in einem kühlen, hellen Raum und gießen nur noch selten. Austrocknen sollte das Substrat allerdings nicht. In dieser Zeit kann die Pflanze Kräfte sammeln, um im nächsten Frühjahr erneut auszutreiben. Genaue Informationen zu Pflege, Winterruhe und anderen Eigenschaften der jeweiligen Pflanze können Sie im Gartenliebe-Produkttext finden.