eKomi

Warenkorb

0,00 €

Heidepflanzen

Heideblüte für Ihren Garten

Die raue Schönheit der Heidelandschaft erfreut sich sowohl bei Touristen als auch bei Gärtnern großer Beliebtheit. Nicht umsonst pilgern Tausende jährlich – besonders zur Blütezeit – zum Beispiel in die Lüneburger Heide. Doch dieses Farbspektakel können Sie sich auch nach Hause holen und mit den entsprechenden Pflanzen Ihren ganz eigenen immergrünen Heidegarten anlegen.

1 2

Die passenden Pflanzen für Ihren Heidegarten bei Gartenliebe

Für die berühmte, atemberaubende Heideblüte im Sommer sorgt vor allem die Besenheide (Calluna vulgaris). Zwar gehört sie nicht zur Gattung der Heidekräuter, ist aber eng mit ihnen verwandt und wird unter anderem Sommerheide genannt. Doch auch die Heidekräuter (Erica) überzeugen mit ihrer bunten Blütenpracht. Die artenreiche Gattung der Erikas bietet viele Auswahlmöglichkeiten – so können Sie das ganze Jahr über Ihre blühende Heidelandschaft genießen.

Die bodendeckende Cornwall-Heide (Erica vagans), die übrigens die Landesblume des englischen Cornwall ist, blüht im Sommer und Herbst. Im Winter zeigt, wie ihr Name schon vermuten lässt, die Schneeheide (Erica carnea) ihre Blüten – in der freien Natur kommt sie vorwiegend in den Alpen vor. Auch die Irische Glockenheide (Daboecia cantabrica) bietet mit ihren großen, wunderschönen Blüten eine attraktive Ergänzung für Ihre heimische dauerblühende Heide. Gute Begleiter im Heidebeet sind beispielsweise Nadelgehölze wie Kiefern (Pinus) und Zypressen (Cupressus), aber auch Gräser wie Blauschwingel (Fetsuca cinerea) und Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides).

Wussten Sie übrigens schon, dass viele Heidegewächse auch als Bienenweide fungieren? Sie sorgen für besonders viel Nektar und stellen daher eine wichtige Nahrungsquelle für Honigbienen und Hummeln dar, die sowohl die süße Flüssigkeit als auch die Pollen sammeln. Auch Schmetterlinge werden von den blühfreudigen Pflanzen angelockt.

So können Sie Ihren eigenen Heidegarten anlegen

Heidelandschaften sind widerstandsfähig, wunderschön und pflegeleicht. Trotzdem sollte man vor allem auf die Auswahl des Standorts und die Vorbereitung des Bodens Wert legen: Heidepflanzen wachsen zwar auch an halbschattigen Standorten, ein sonniger Platz ist vor allem für Wachstum und Blütenbildung jedoch von Vorteil.

Für Ihren Heidegarten empfiehlt sich sandiger, lockerer Boden. Ist die Erde eher lehmig und schwer, sollte man Torf, Sand und Rindenhumus untermischen. Dies wirkt sich außerdem positiv auf den Säuregehalt der Erde und somit auf das Wachstum der Heidepflanzen aus. Generell ist es jederzeit möglich, Topf-Heidepflanzen in ein Gartenbeet zu setzen, in der Regel werden sie jedoch im Frühjahr oder Herbst angepflanzt.

Wildwachsende Erika und Calluna stehen meist in Pflanzgruppen. Auch im angelegten Heidegarten sollten deshalb jeweils 3-4 Pflanzen zusammenstehen. Diese Gruppen werden am besten versetzt angeordnet, sodass sich die Pflanzen nicht in die Quere kommen. Man sollte darauf achten, die Wurzelballen so tief einzugraben, dass sie vollständig mit Erde bedeckt sind.

Wichtig ist auch eine ausreichende Wässerung und Düngung beispielsweise mit Kompost schon während des Pflanzens. So können die Heiden gleich wichtige Nährstoffe aufnehmen und besser anwachsen. Die Calluna-Sorten sollten im Frühjahr, die Erikas etwas später leicht zurückgeschnitten werden, damit sie innen nicht verkahlen.

Einen natürlichen Effekt erzeugen Sie, wenn Sie den Garten etwas hügelig und ohne klare Linien anlegen: So gewinnt Ihre Heidelandschaft optisch an Tiefe. Mit Steinen und Baumstämmen können Sie dem Garten Struktur geben und auf verschlungenen Sand- oder Rindenmulchwegen durch Ihre eigene Heide wandern.