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Tulpen

Die Tulpe wird auch die Königin unter den Frühlingsblumen genannt und das zu recht. Ihre in der Sonne glänzenden Blüten erfreuen das Herz eines jeden Blumenliebhabers. Heutzutage denkt man bei Tulpen zuerst an die Niederlande, aber ursprünglich kommen sie aus Mittel- und Westasien. Im 16. Jahrhundert führte man die Samen und Zwiebeln in Mitteleuropa ein, wo die Tulpe schnell begeisterte Anhänger fand. Tulpen zu besitzen wurde zum Statussymbol, sodass vor allem in den Niederlanden jahrelang horrende Preise für Tulpenzwiebeln bezahlt wurden. Das Phänomen ging unter dem Namen „Tulpenmanie“ in die Geschichte ein. Inzwischen sind zwar immer noch die Niederländer spitze in der Tulpenzucht, aber zum Glück sind die Zwiebeln der Pflanze nicht mehr so teuer wie damals.

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Welche Tulpenzwiebel ist die richtige für mein Beet?

Es gibt über 100 Arten von Tulpen und tausende verschiedene Formen. Diese werden in Typen eingeteilt, von denen die gängigsten hier aufgezählt werden:

Darwin-Hybrid-Tulpen haben große Blüten, lange Stängel und blühen früh.

Gefüllte Tulpen erinnern an Pfingstrosen und werden manchmal auch Peonienblütige Tulpen genannt. Es gibt spät- und frühblühende Sorten in allen erdenklichen Farben.

Fosteriana-Tulpen (Tulipa fosteriana) sind frühblühend, mit dicken grünen Blättern und langen, schlanken Blütenköpfen in verschiedenen Farben. Sie wächst 40?cm hoch und mutet sehr natürlich an.

Bei Gefransten Tulpen, auch Crispa genannt, haben die Blütenblätter Ränder, die so fein gespalten sind, dass sie wie Raureif aussehen.

Die Greigii-Tulpe (Tulipa greigii) wächst 10–50?cm hoch und wirbt mit gefleckten oder gestreiften Blättern und einer roten Blüte mit schwarz-gelbem Blütengrund.

Kaufmanniana-Tulpen (Tulipa kaufmanniana) werden zirka 20?cm hoch und öffnen sich sehr weit, um ihren gelben Blütengrund zu zeigen, was ihnen das Aussehen von Seerosen verleiht. Sie werden deswegen auch als Seerosen-Tulpen bezeichnet.

Lilienblütige Tulpen wirken mit ihren spitz zulaufenden Blütenblättern ausnehmend apart und erinnern in halbgeöffnetem Zustand an ein Grappaglas.

Die Papageien-Tulpe sieht sehr speziell aus mit ihren farbenfrohen, gefransten und teilweise in sich gedrehten Blütenblättern. Manche Sorten erinnern an bunten Zuckerguss. Sie blüht spät.

Viridiflora Tulpen sind ebenfalls spätblühend und haben eine grüne Flammung. In größeren Gruppen erzielt man mit ihnen die beste Wirkung.

 

Das Pflanzen und Pflegen von Tulpen

 

Tulpenzwiebeln werden von September bis November gesetzt. In das Pflanzloch sollte als Drainage am Boden eine Schicht aus Sand oder feinem Kies kommen. Die Zwiebel wird drei Mal so tief eingepflanzt, wie sie hoch ist. Die Pflanze benötigt einen sonnigen Standort, um im nächsten Frühjahr gut wachsen zu können. Sobald sie ihre Blätter aus der Erde schiebt, möchte die Tulpe regelmäßig gegossen werden. Man kann dem Gießwasser auch ein, zwei Mal ein wenig Dünger hinzufügen oder bereits vor dem Austreiben etwas Langzeitdünger in die oberste Erdschicht einarbeiten. Tulpen blühen von April bis Mai. Verwelkte Kelche sollte man abschneiden, damit die Pflanze ihre Kraft für die anderen Blüten aufwenden kann.